Aruba Urlaub Sehenswürdigkeiten

Aruba: Die besten Highlights & Tipps für die traumhafte Karibikinsel

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Dieser Artikel enthält Werbung. Wie, wo, was, warum – das erfahrt ihr detailliert am Ende des Artikels.

Bon bini Aruba! Wer mir schon ein Weilchen folgt, der weiß, dass dieser Reiseblog quasi mit meiner ersten Reise nach Aruba im Jahr 2016 geboren wurde. Aruba war damals mein erster Urlaub in der Karibik und mir ist das passiert, was ganz vielen Aruba-Reisenden passiert: Ich habe mich Hals über Kopf in die Insel verliebt.

Nicht ohne Grund nennt sich Aruba ‘One happy Island’, denn die kleinste der ABC-Inseln in der südlichen Karibik verströmt eine unglaubliche Lebensfreude und macht einfach schrecklich gute Laune. Ob es an den glücklichen Menschen hier liegt, den fast 365 Sonnentagen im Jahr, den umwerfend schönen Traumstränden, den fabelhaften Tauchspots oder der abwechslungsreichen Landschaft – ich weiß es nicht genau. Feststeht, dass es auf Aruba unglaublich viel zu tun gibt und nie Langeweile aufkommt, obwohl die nur gut 100.000 Einwohner zählende kleine Insel gerade einmal 30 km lang und max. 9 km breit ist.

Welche Highlights und Sehenswürdigkeiten ihr in eurem Aruba Urlaub auf keinen Fall verpassen dürft, verrate ich euch jetzt.

ARUBA QUICK GUIDE
Ihr habt es eilig? Hier sind meine besten Tipps für Aruba in der Kurzübersicht:

Flüge nach Aruba: Per Direktflug ab Amsterdam, gute Verbindungen zeigt euch Skyscanner*.

Wo wohnen auf Aruba? Bucuti & Tara Beach Resort* (nachhaltiges Adults-Only Hotel), Aruba Ocean Villas (Overwater Bungalows), Boardwalk Boutique Hotel* (karibisch buntes Boutique Hotel), Renaissance Resort* (private Flamingoinsel)

Die besten Touren & Ausflüge auf Aruba:
Ganztägige Jeep-Safari durch den Inselnorden*
Segeltour mit dem Katamaran inkl. Schnorcheln*
Halb-U-Boot Tour am Antilla Schiffswrack*
Dinner-Kreuzfahrt auf einem Segelschiff*

Mietwagen auf Aruba? Ja, unbedingt! Auf billiger-mietwagen* findet ihr die günstigsten Angebote im Vergleich. Ich buche nur noch darüber.

3 Dinge, die ihr für Aruba einpacken solltet: Ein US-Reiseadapter*, mineralischen Sonnenschutz mit hohem LSF* und eine gute Unterwasserkamera wie z.B. eine GoPro*

Am Ende des Artikels findet ihr zusammenfassend eine Karte mit allen Highlights, Tipps und Sehenswürdigkeiten von Aruba (und das sind einige!) in der Übersicht.

Oranjestad: Arubas kunterbunte Hauptstadt

Dass man auf Aruba auch irgendwie ein bisschen in den Niederlanden gelandet ist, wird spätestens deutlich wenn man das erste Mal Arubas Hauptstadt Oranjestad sieht. Auch wenn mit knapp 30.000 Einwohnern fast ein Drittel der Bevölkerung in Oranjestad lebt, ist das Zentrum sehr klein und lässt sich gut in 2-3 Stunden zu Fuß erkunden. Pastellfarbene Häuserfassaden im Zuckerbäckerstil erinnern genau wie auf Curacao sofort an die niederländische Hauptstadt Amsterdam – nur eben in der karibischen Variante.

Oranjestad Aruba

Oranjestad Aruba

Die knallbunten Lebkuchenhäuser erstrecken sich von der Hafenpromenade entlang des L.G. Smith Boulevard über die Wilhelminastraat (die Haupteinkaufsstraße) bis zur Main Street nach Downtown. Die Krönung dieser frühen niederländischen Karibikarchitektur ist ohne Zweifel die Royal Plaza Mall, ein kleines Einkaufszentrum, das 1:1 so in Disneyland stehen könnte. Und klar handelt es sich dabei nicht um ein Originalbauwerk, sondern um eine Touristenattraktion, die aber dennoch hübsch anzusehen ist.

Oranjestad Aruba
Oranjestad könnte auch als Kulisse in Disneyland stehen, oder?

Eine weitere Touristenattraktion ist auch die kleine historisch anmutende Tram, die den Kreuzfahrthafen mit Oranjestad Downtown verbindet. Sie wurde einzig und allein zu diesem Zweck gebaut, ist seit 2012 in Betrieb und kann kostenlos genutzt werden.

Falls ihr darüber hinaus auch an der Geschichte Arubas interessiert seid, solltet ihr in Oranjestad zwei Adressen ansteuern: Fort Zoutman und das Nationale Archäologische Museum. Fort Zoutman aus dem Jahr 1796 ist Arubas ältestes Gebäude und beherbergt heute zusammen mit dem William III Tower das Historische Museum von Aruba. Das Archäologische Museum befindet sich nur wenige Minuten davon entfernt in Downtown und ist dank seiner bunten Fassade nicht nur unübersehbar, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv.

Oranjestad Aruba
Dieses hübsche Gebäude beherbergt das Archäologische Museum von Aruba

Die schönsten Strände auf Aruba

Wenn die Karibikinsel Aruba für eines bekannt ist, dann ist es für ihre teils kilometerlangen weißen Bilderbuch-Traumstrände. Insgesamt gibt es auf Aruba um die 20 Strände, einige davon sind nur schwer zu erreichen oder eignen sich nur bedingt zum Baden, der Großteil davon ist aber sehr einfach zugänglich und ein absoluter Karibiktraum. Meine persönlichen Lieblinge sind diese Strände:

Eagle Beach

Starten wir gleich mit Knaller schlechthin, dem Eagle Beach. Er liegt auf Arubas Südwestseite und landet in Rankings der schönsten Strände der Welt regelmäßig auf den vorderen Plätzen (aktuell belegt er Platz 7 des Traveller’s Choice Awards von Tripadvisor). Das ist eine Ansage, oder? Als ich 2016 das erste Mal auf Aruba und am Eagle Beach war, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Ich habe noch nie(!) zuvor so türkisblaues Wasser gesehen und der Eagle Beach ist für mich auch heute noch einer der schönsten Strände, die man sich vorstellen kann.

Achtung, es folgt etwas Bilderspam:

Aruba Urlaub Sehenswürdigkeiten Eagle Beach

Aruba Eagle Beach

Aruba Eagle Beach

Eagle Beach Aruba

Der meines Erachtens schönste Abschnitt liegt am südlichen Ende des Eagle Beach, dort wo er bereits in den Manchebo Beach übergeht. Hier wird der Strand besonders breit und ihr habt einfach nur schier endlose Weiten aus butterweichem Sand. Genau hier liegt auch das Bucuti & Tara Beach Resort, in dem wir einige Tage gewohnt haben und das ich euch absolut empfehlen kann.

Zum Bucuti & Tara Beach Resort

Bucuti & Tara Eagle Beach
Der Eagle Beach in voller Pracht – die kleinen weißen Schirmchen gehören zum Bucuti & Tara Beach Resort

Aruba Eagle Beach

Aruba Eagle Beach

Eagle Beach Aruba

Eagle Beach Aruba

Aruba Eagle Beach

Am nördlichen Ende des Eagle Beach steht übrigens das Wahrzeichen und Postkartenmotiv Arubas, die berühmten windschiefen Divi-Divi-Bäume (die eigentlich Fofoti Bäume sind, das sagt zumindest das neu angebrachte Schild). Wie ihr dorthin findet und mehr zum Eagle Beach könnt ihr hier lesen.

Divi Divi Tree
Das Wahrzeichen Arubas: Die windschiefen Divi-Divi bzw. Fofoti-Bäume

Baby Beach

In meinen Augen müsste der Baby Beach dem Eagle Beach eigentlich den Rang ablaufen, denn das Szenario, das einem hier geboten wird ist out of this world. Bilder gefällig? Bitteschön:

Baby Beach Aruba

Aruba Strand Baby Beach

Baby Beach Aruba

Aruba Sehenswürdigkeiten Baby Beach
Die halbmondförmige Bucht des Baby Beach schützt vor starkem Wellengang

Aruba Strand Baby Beach

Aruba Sehenswürdigkeiten Baby Beach

Der Baby Beach liegt am südöstlichsten Zipfel von Aruba in einer halbmondförmigen Lagune. Dadurch ist er vor Wind geschützt und weil der Strand noch dazu sehr flach abfällt, ist er nicht nur unglaublich schön anzusehen, sondern eignet sich auch perfekt für Kinder (daher auch der Name). Schnorchelausrüstung nicht vergessen, die Unterwasserwelt ist hier ebenfalls mehr als beeindruckend!

Baby Beach Aruba

Aruba Strand Baby Beach

Hotels gibt es in unmittelbarer Umgebung übrigens keine, ihr erreicht den Baby Beach nur mit dem Mietwagen. Hier gibts mehr Infos zum Baby Beach.

Günstigen Mietwagen auf Aruba finden*

Flamingo Beach

Aruba dürfte den meisten von euch vor allem dank der Bilder der quietschrosa Flamingos am Strand bekannt sein, die vor einigen Jahren durch die Medien gingen. Kurzer Realitätscheck: Die Flamingos leben auf Aruba leider nicht wild, sondern wurden vom Renaissance Hotel auf dessen privater Hotelinsel platziert, um Touristen anzulocken. Wenn ihr dort mindestens eine Nacht bucht, ist der Aufenthalt am Flamingo Beach inbegriffen.

Zum Renaissance Resort Hotel*

Flamingo Beach Aruba

Was wie der absolute Karibiktraum klingt, hat allerdings eine dunkle Kehrseite: Den Flamingos werden wohl die Flügel gestutzt, um sie am Davonfliegen zu hindern. Inwiefern die sonst eigentlich sehr scheuen Vögel mit der Nähe zu Menschen zurechtkommen lässt sich ebenfalls schwer sagen, man hört leider immer wieder von gestressten Tieren, die temporär aus der Gruppe genommen werden müssen. Das Renaissance Hotel gibt dazu leider keine Stellungnahme ab, sondern sitzt das Thema aus.

Flamingo Beach Aruba
Dieses Bild ist aus dem Jahr 2016. Dieses Mal habe ich den Flamingo Beach nicht besucht

Shame on me: Bei meinem ersten Besuch auf Aruba im Jahr 2016 waren die Flamingos natürlich das absolute Highlight für mich. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, ob sie eventuell nicht ganz freiwillig dort sind. Aus dieser Zeit stammen auch die Fotos, die ihr hier seht. Bei meinem zweiten Mal auf Aruba habe ich den Flamingo Beach aus den o.g. Gründen bewusst ausgelassen. Wie ihr mit diesem Thema umgehen und ob ihr euch die Flamingos ansehen wollt, dürft ihr natürlich selbst entscheiden. Hier könnt ihr meinen Artikel zum Flamingo Beach von damals nachlesen.

Auf Aruba gibt es darüber hinaus noch viele weitere Strände, z.B. den Palm Beach, Mangel Halto, Arashi Beach oder Boca Catalina. Hier findet ihr eine nahezu vollständige Übersicht der schönsten Strände auf Aruba.

Per Segeltour zu den schönsten Schnorchelspots von Aruba

Neben Arubas Puderzuckerstränden ist auch die Unterwasserwelt der kleinen Karibikinsel legendär. Vor der Küste liegen einige der bekanntesten Tauchreviere der Welt, nicht nur wegen der großen Artenvielfalt, sondern auch wegen einiger Schiffswracks, die hier versunken sind. Eine Segeltour mit dem Katamaran entlang der Küste Arubas zu den schönsten Schnorchelspots gehört also zum absoluten Pflichtprogramm! Die Touren starten in der Regel am Palm Beach und dauern ca. 3-4 Stunden. Dabei steuert ihr zunächst einen der bekanntesten Tauchspots der Karibik an, nämlich das Wrack der SS Antilla, ein deutsches Frachtschiff, das während des zweiten Weltkriegs vor Aruba versenkt wurde. Das Wrack ist mit einer Länge von mehr als 120 Metern eines der größten Schiffswracks der Karibik. Und keine Sorge – ihr könnt das Wrack auch sehr gut mit bloßem Auge beim Schnorcheln sehen, es liegt nämlich gerade einmal auf ca. 18 Metern Tiefe.

Aruba Urlaub Segeltour
Mit dem Katamaran geht es zu den schönsten Schnorchelspots von Aruba
Antilla Shipwreck Aruba
Das Highlight: Schnorcheln am Antilla Schiffswrack

Ich war bereits zweimal an der SS Antilla schnorcheln und es ist jedes Mal die pure Magie. Bei meinem letzten Ausflug hat mich einer der Guides sogar an die Hand genommen und ist mit mir weit weg vom Rest der Gruppe sicher 20 Min. lang über das gesamte Wrack geschwommen, Meeresschildkröten-Spotting inklusive.

Danach ging es weiter zum nächsten Stop: Boca Catalina. Wir ankern vor der kleinen felsigen Bucht, die als einer der schönsten Schnorchelspots Arubas gilt. Wer hier ein wenig Zeit im Wasser verbingt, wird eine Begegnung mit Meeresschildkröten kaum vermeiden können. Also Unterwasserkamera nicht vergessen! Das Schnorchelequipment, Snacks und Getränke (auch alkoholisch, dazu übrigens auch passende Partymusik und Amerikaner in Feierstimmung 😀 ) sind bei der Tour immer inklusive.

Zur Katamaran-Tour inkl. Schnorcheln*

Aruba Urlaub Highlights Schnorcheln Boca Catalina
Perfekt zum Schnorcheln: Die felsige Küste von Boca Catalina

Wenn ihr es etwas ruhiger angehen möchtet, könnt ihr stattdessen auch eine Segeltour zum Sonnenuntergang buchen:

Zur Happy Hour Sunset Cruise*

Street Art in San Nicolas

Die zweitgrößte Stadt Arubas, San Nicolas im Südosten der Insel, war früher eine pulsierende Arbeiterstadt. Seit Mitte der 1920er Jahre drehte sich das Leben dort um die nahegelegene Erdölraffinerie, deren Betrieb allerdings seit Mitte der 1980er Jahre immer wieder eingestellt wurde. Durch die Unsicherheit wanderten große Teile der Einwohner von San Nicolas ab, die Stadt verfiel zusehends und war geprägt von Kriminalität, Prostitution und Glücksspiel. Um diesem Image entgegenzuwirken und der Stadt wieder Leben einzuhauchen, kümmert sich seit 2016 im Rahmen der Aruba Art Fair ein Kollektiv aus Künstlern um San Nicolas. Der kleine Innenstadtbereich bestehend aus nur wenigen Straßenzügen ist mittlerweile geschmückt mit zahlreichen bunten Murals und pastellfarbener Street Art; hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken.

Aruba Sehenswürdigkeiten San Nicolas

Aruba Sehenswürdigkeiten San Nicolas

San Nicolaas Aruba

San Nicolas Aruba

Aruba Sehenswürdigkeiten San Nicolas

San Nicolas Aruba Street Art

Aruba Sehenswürdigkeiten San Nicolas
Dieses Mural verändert sich, je nachdem ob man es durch blaues bzw. rotes Glas oder mit bloßem Auge betrachtet

Street Art San Nicolas

Spannend sind auch die Geschichten zu den einzelnen Kunstwerken, die häufig Bezug nehmen auf die Geschichte Arubas bzw. der Stadt. Der bunte Lionfish z.B. ist zwar wunderschön anzusehen, ist aber in den Gewässern Arubas nicht heimisch und daher eine Bedrohung für die gesamten Fischbestände der Insel.

Aruba Sehenswürdigkeiten San Nicolas
Der Lionfish: Schön anzusehen, aber eine Bedrohung für Aruba

Aruba San Nicolas

San Nicolas Aruba
Aruba in einem Bild: Freilaufende Ziegen vor bunter Kulisse

Arubas rauer Norden: Highlights im Arikok Nationalpark und drumherum

Während sich an Arubas Südseite ein Traumstrand an den nächsten reiht, ist der Norden der Insel genau wie auf Curacao geprägt von einer Landschaft, die nicht kontrastierender sein könnte: Steile Klippen, karge Felslandschaften, meterhohe Kakteen, raue Winde und wilde Strände, die teils lebensgefährlich sind. Ein Teil dieser bizarren Landschaft gehört zum Arikok Nationalpark, der rund ein Fünftel der Inselfläche bedeckt.

Im Arikok Nationalpark liegen einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Aruba. Am einfachsten könnt ihr diese im Rahmen einer geführten Jeep Safari erkunden, denn einige Orte im Arikok Nationalpark wie z.B. den Natural Pool könnt ihr ausschließlich mit einem Off Road Fahrzeug erreichen. Ich empfehle euch ausdrücklich das Buchen einer solchen Tour, denn dabei stattet ihr den interessantesten Orten einen Besuch ab, bekommt viele Infos und einen guten Eindruck von der Vielfalt der kleinen Karibikinsel. Die Off Road Safari gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Ausflügen auf Aruba.

Zur Off Road Jeep Safari*

Arikok Nationalpark Aruba Jeep Tour

Arikok Nationalpark Aruba Off Road Tour

An der Nordküste Arubas erwartet euch eine ganze Reihe von Highlights. Einige davon befinden sich innerhalb des Arikok Nationalpark (d.h. Öffnungszeiten & Eintrittspreis erforderlich), einige davon sind außerhalb des Parks (kostenlos & immer zugänglich). Im Überblick:

Natural Pool ‘Conchi’ (im Arikok Nationalpark)

Der Natural Pool ist, genau wie der Name schon sagt, ein natürliches Schwimmbecken umgeben von meterhohen dunklen Felswänden, über die das tosende Meer hereinschwappt. Wenn ihr keine Angst und eure Badesachen dabei habt – rein mit euch! Der Einstieg ist ziemlich glitschig und nicht ganz ungefährlich, aber die Guides vor Ort helfen euch dabei. Drinnen solltet ihr zwei Dinge tun: 1. Bikini oder Badehose gut festhalten, 2. Schnorchelequipment mitbringen, denn im Natural Pool gibt es viele kleine bunte Fische zu beobachten.

Natural Pool Aruba

Natural Pool Aruba

Quadirikiri Cave (im Arikok Nationalpark)

Die Quadirikiri Höhle besteht aus mehreren Kammern, von denen zwei öffentlich zugänglich sind. Ihr könnt die Höhle unter Begleitung eines Rangers besichtigen, der Eintritt ist kostenlos (für den Park 11 $ pro Person). In der Höhle haben früher Ureinwohner gelebt, später diente sie als Versteck für Schmuggler. Durch die Öffnungen an der Decke gibt es in der Höhle faszinierende Lichtspiele, die vor allem die Fotografen unter euch begeistern dürften. Ihr erreicht die Höhle problemlos mit einem normalen Fahrzeug.

Quadirikiri Cave Aruba

Quadirikiri Höhle Aruba
Pssst, bitte nicht wecken: Schlafende Fledermäuse in der Quadrikiri Höhle

Fontein Cave (im Arikok Nationalpark)

Die Fontein Cave ist deutlich kleiner und dunkler, eine Besichtigung unter Begleitung eines Rangers ist schnell gemacht. An der Decke befinden sich alte Höhlenmalereien und in den Tiefen der Höhle lebt doch so einiges an Getier, dem man ggf. nicht bei Tageslicht begegnen will^^ Die Fontein Höhle ist ebenfalls mit dem normalen Mietwagen erreichbar und kostet keinen zusätzlichen Eintritt.

Fontein Cave Aruba

Fontein Cave Aruba
Aufpassen wo man hintritt: Riesenkrabbe in der Fontein Cave

Bushiribana Gold Mill Ruine & der New Natural Pool

Auch Aruba blieb nicht vom Goldrausch verschont und so wurde 1825 die Bushiribana Goldmine errichtet. Da die Förderung allerdings sehr schwierig und unergiebig war, wurde der Betrieb der Goldmine nur 10 Jahre später wieder eingestellt. Ihre Ruinen könnt ihr heute besichtigen.

Bushiribana Goldmine Aruba

Bushiribana Goldmine Aruba

Der Küstenabschnitt ist an dieser Stelle übrigens besonders hübsch und nur wenige Meter von der Goldmine entfernt findet ihr einen echten Geheimtipp: den New Natural Pool. Das kleine Becken ist selbst von oben auf den ersten Blick kaum zu erkennen, achtet einfach auf die anderen Leute und die Leiter am Fels, die nach unten führt. Der New Natural Pool ist deutlich weniger frequentiert als sein großer Bruder und eine gute Alternative, falls ihr den ‘Conchi’ Natural Pool nicht erreichen könnt.

New Natural Pool Aruba
Fast noch ein Geheimtipp: Der New Natural Pool an Arubas Nordküste

Sowohl die Bushiribana Gold Mill als auch den New Natural Pool erreicht ihr mit dem normalen Auto. Beides liegt außerhalb des Gebietes des Arikok Nationalparks und ist kostenlos.

Natural Bridge Aruba

Nur ein kleines Stück östlich der Goldmine liegt die Natural Bridge bzw. das, was von ihr übrig ist. Die über 30 Meter lange natürliche Steinbrücke (eine der größten weltweit) ist nämlich bereits im Jahr 2005 in sich zusammengefallen. Als eine der ehemals wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Aruba wird sie aber heute immer noch angesteuert und hier gibt es auch ein kleines Visitor Center mit Toiletten und, Snacks und Getränken.

Natural Bridge Aruba

Natural Bridge Aruba
Von der Natural Bridge sind nur noch Überreste zu sehen

Parkt hier an der Natural Bridge, um das nächste Highlight zu Fuß zu erkunden (alles kostenfrei).

Blackstone Beach

Folgt ihr ab der Natural Bridge der Küste weiter Richtung Osten, erreicht ihr nach knapp einer Stunde Fußmarsch den wohl außergewöhnlichsten Strand von Aruba, den Blackstone Beach. Im Gegensatz zu den sonst hellen Puderzuckerstränden besteht dieser vollständig aus schwarzen Steinen. Zum entspannten Baden ist er aufgrund der heftigen Strömung nicht geeignet, aber mein Fotografenherz schlägt bei diesem Anblick definitiv höher.

Aruba Blackstone Beach schwarzer Strand

Aruba Blackstone Beach

Blackstone Beach Aruba Nordküste

Auf dem Weg zum Blackstone Beach passiert ihr übrigens noch zwei weitere hübsche Orte, nämlich den Andicuri Beach und die Tripod Bridge (ihr bekommt also doch noch eine intakte Natural Bridge zu sehen). Alle drei Orte sind ausschließlich zu Fuß erreichbar und werden im Rahmen der Jeep-Touren idR nicht angefahren.

Andicuri Bay Aruba
Auf dem Weg zum schwarzen Blackstone Beach liegt die wilde Andicuri Bay
Tripod Bridge Aruba Norden
Die Tripod Bridge: Eine der noch intakten Naturbrücken Arubas

Falls ihr außergewöhnliche Erlebnisse mögt, könnt ihr Arubas Norden und den Arikok Nationalpark auch bei einer Reit-Tour erkunden. Das ist, wie ich finde, eine schöne und umweltfreundliche Alternative. Hätte ich nicht eine heftige Pferdeallergie, wäre das meine Wahl gewesen. Die Reit-Touren sind für Anfänger geeignet und sehr beliebt, unbedingt vorab buchen.

Zur Reit-Tour durch den Arikok Nationalpark*

Zum Sonnenuntergang zum California Lighthouse

Wenn ihr genauso auf magische Sonnenuntergänge abfahrt wie ich, dann solltet ihr das California Lighthouse am äußersten Nordwestzipfel Arubas nicht verpassen. Der historische weiße Leuchtturm wurde 1916 fertiggestellt, seinen Namen erhielt er durch das Dampfschiff California, das 1891 in der Nähe gesunken war. Der Leuchtturm ist bis heute in Betrieb (seit 1970 allerdings elektrisch) und kann nach umfassenden Renovierungsarbeiten seit 2016 wieder gegen Eintrittsgeld besucht werden. Aus meiner Sicht ist das aber gar nicht notwendig, denn die Aussicht auf die Küste ist schon vom Plateau aus unglaublich schön.

Aruba Nood | Ausblick California Lighthouse
Der Ausblick auf Arubas Nordküste vom Hügel des California Lighthouse

California Lighthouse Aruba Sehenswürdigkeiten

California Lighthouse Aruba Sehenswürdigkeiten
Die untergehende Sonne taucht den Turm in goldenes Licht

California Lighthouse Sonnenuntergang

Unterhalb des California Lighthouse befinden sich übrigens weitläufige Sanddünen, die nicht nur zum Sonnenuntergang ein toller Fotospot sind.

Und mein Geheimtipp: Um die Westspitze herum führt direkt am Meer entlang eine schmale Straße, die immer wieder kleine Haltebuchten bietet. Näher könnt ihr der untergehenden Sonne auf Aruba nicht kommen! Außerdem seid ihr dort unten so gut wie alleine, bis auf ein paar Einheimische (manchmal knutschend im Auto) ist hier nicht viel los.

Hooiberg: Per Mini-Wanderung auf Arubas zweithöchsten Berg

Noch bis vor kurzem dachte ich der Hooiberg sei der höchste Berg Arubas, stimmt aber gar nicht. Die höchste Erhebung ist mit 188 Metern (ja, das ist gar nichts…Aruba ist eben flach) tatsächlich der Jamanota, der sich mitten im Arikok Nationalpark befindet. Da der Jamanota aber gar nicht so einfach zu erwandern ist, haben wir uns den Hooiberg geschnappt – mit 165 Metern der zweithöchste Berg und darüber hinaus auch der bekanntere. Der Gipfel des Hooibergs ist nämlich über 562 Treppenstufen vergleichsweise einfach zu erklimmen und von oben habt ihr dank der mittigen Insellage in alle Richtungen eine fantastische Aussicht. Bei klarem Wetter könnt ihr sogar bis nach Venezuela schauen.

Hooiberg Aruba
562 anstrengende Stufen führen auf den Hooiberg…
Hooiberg Wanderung Aruba
…aber der Ausblick entlohnt für alle Strapazen!

Weitere Sehenswürdigkeiten & Highlights auf Aruba

An dieser Stelle möchte ich euch gerne noch ein paar weitere Sehenswürdigkeiten an die Hand geben, die für mich zwar keine Must Do’s auf Aruba sind, deren Besuch sich aber dennoch lohnt wenn ihr genügend Zeit auf der Insel habt.

Arubas wilde Esel & die Donkey Sanctuary

Typisch für Aruba sind die wilden Esel, die ihr vor allem im Osten der Insel bei Sero Colorado in der Nähe des Baby Beach sehen werdet. Wie genau die Esel auf Aruba gelandet sind weiß niemand so genau. Man munkelt von einem Zirkus, der irgendwann einmal auf Aruba war und bei der Abreise seine Esel einfach zurückgelassen hat. Seitdem leben und vermehren sie sich auf Auba.

Aruba Highlights Esel Sero Colorado

Wir sind einer größeren Gruppe von Eseln zufällig am Straßenrand in Sero Colorado begegnet, sie haben sich strategisch geschickt neben einem Kokosnussstand positioniert. So knuffig sie auch aussehen – Achtung, die Tiere sind wild! Und Esel haben eben nur bedingt Lust auf Menschen. Nachdem ich meine Kokosnuss nicht teilen wollte, hat mich der Esel, der vorher so nett auf Fotos mit mir posiert hat, gebissen. Berechnendes Viech.

Aruba Highlights Esel Sero Colorado

Aruba Esel

Aruba Esel Sero Colorado

Aruba wilde Esel
Habt ihr schonmal kämpfende Esel gesehen? Sah ganz schön gefährlich aus!

Aruba wilde Esel Sero Colorado

Etwas netter sind die Esel in der Aruba Donkey Sanctuary. Dort werden verletzte Tiere so gut es geht wieder aufgepäppelt, meistens verbringen sie hier auch ihren Lebensabend. Die Esel dort sind zwar besser an Menschen gewöhnt, aber bedrängen solltet ihr sie natürlich trotzdem nicht. Die Donkey Sanctuary lebt u.a. von Spenden, also lasst am Eingangstor gerne ein bisschen etwas in der Box. Ein paar Eindrücke aus der Donkey Sanctuary:

Aruba Sehenswürdigkeiten Donkey Sanctuary

Aruba Sehenswürdigkeiten Donkey Sanctuary

Aruba Donkey Sanctuary

Aruba Sehenswürdigkeiten Donkey Sanctuary

Donkey Sanctuary Aruba
Das obligatorische Esel-Selfie durfte auch nicht fehlen. Zumindest einer von uns beiden lacht dabei auch 😀

Aruba Ostrich Farm

In der Aruba Ostrich Farm könnt ihr Straußen hautnah erleben. Zwischen 10:00 und 15:00 Uhr finden täglich Führungen statt, alleine ohne Guide dürft ihr euch auf der Farm nicht bewegen (obviously…der Vogelstrauß ist kein zahmes Haustier). Der Eintritt kostet 14 $ (Stand 2021).

Ich selbst habe noch nie Straußen gesehen, deswegen wollte ich die Ostrich Farm gern besuchen. Letztlich ist es aber eben nichts anderes als ein Zoo – ob man das unterstützen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Ich stand bisher allerdings bei beiden Aruba Urlauben vor verschlossenen Türen (eventuell hab ich es nicht so mit Öffungszeiten), daher wurde mir die Entscheidung abgenommen.

Aruba Ostrich Farm

Aruba Aloe Farm

Arubas trockene Landschaft ist die perfekte Umgebung für die Aloe Pflanze, die hier bereits seit mehr als 130 Jahren kultiviert wird und heute der Exportschlager der Insel ist. Auf der Aruba Aloe Farm, an die auch ein Museum und ein Factory Store angeschlossen sind, könnt ihr sehen wie die Produkte der bekannten Kosmetikmarke Aruba Aloe hergestellt werden.

Aruba Aloe Factory

Aruba Aloe Factory

Aruba Aloe Factory

Im Store selbst findet ihr von Cremes, Seifen und Aloe Gels bis hin zu Badezusätzen alles was das Herz begehrt. Prima auch als Mitbringsel für ein bisschen Aruba Feeling zuhause 🙂

Ayo Rock Formations

Im Inselinneren von Aruba liegt mit den Ayo Rock Formations scheinbar wahllos eine Ansammlung von riesigen Felsbrocken, die mich ein wenig an das Felsenmeer im Odenwald erinnert hat. Durch die Felsformationen wurde ein kurzer Rundweg angelegt, bei dem ihr euch teilweise durch enge Felsspalten und vorbei an riesigen Kakteen schlängeln müsst. So wirklich spektakulär ist es nicht, aber der Eintritt ist kostenlos und wenn ihr Zeit dafür habt…warum nicht.

Ayo Rock Formations

Ayo Rock Formations

Alto Vista Chapel

Die kleine römisch-katholische Alto Vista Kapelle befindet sich im Nordwesten von Aruba und ist die älteste Religionsstätte der Insel. Das heutige Gebäude stammt zwar aus dem Jahr 1952, zuvor befand sich an diesem Standort aber seit dem Jahr 1750 eine Kirche, die seit 1776 zu Ruinen verfallen und erst Mitte des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde. Die Alto Vista Chapel ist eine der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten von Aruba und wird normalerweise im Rahmen der Jeep-Touren angesteuert. Ihr könnt sie aber auch problemlos selbst mit dem Mietwagen erreichen.

Aruba Urlaub: Tipps & Wissenswertes für die Karibikinsel

Nachdem ihr euch nun fleißig durch die interessantesten Sehenswürdigkeiten gelesen habt, möchte euch an dieser Stelle noch ein paar handfeste Tipps & Infos für euren Aruba Urlaub an die Hand geben. Los gehts!

Reiseplanung für Aruba: Anreise, Herumkommen & wieviel Zeit sollte man einplanen

Auch wenn die Insel aufgrund ihrer Maße erst einmal sehr klein wirkt – sie hat es in sich! Auf Aruba gibt es viel zu tun und alleine mit ausgiebigem Strandhopping kann man sich schon eine ganze Weile beschäftigen. Ich würde für Aruba mindestens eine Woche empfehlen. Wenn ihr entspannt die ganze Insel erkunden, viel schnorcheln und ein paar Touren & Ausflüge machen wollt, könnt ihr locker 10-14 Tage einplanen.

Aruba wird ganzjährig per Direktflug mehrmals wöchentlich von KLM ab Amsterdam angeflogen. Bei manchen Flügen gibt es einen kurzen Zwischenstop auf Bonaire oder Curacao, dabei bleibt ihr aber im Flieger sitzen. Zubringerflüge nach Amsterdam gibt es mehrmals täglich von allen großen deutschen Flughäfen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 600-700€ (Gesamtpreis). Die Flugzeit ab Amsterdam beträgt ca. 10 Stunden. Meine Flüge suche ich immer bei Skyscanner, dort könnt ihr euch die günstigsten und kürzesten Verbindungen direkt ab eurem Startflughafen anzeigen lassen:

Die Einreise geht unkompliziert mit Reisepass. Ihr müsst vorab ein Einreiseformular unter EDCard Aruba ausfüllen und eine Visitor Insurance abschließen. Die jeweils aktuell gültigen Einreisebestimmungen erfahrt ihr beim auswärtigen Amt.

Ist ein Mietwagen für Aruba empfehlenswert? Ja, unbedingt. Zwar gibt es auf Aruba mit dem Arubus ein öffentliches Busnetz (was ein niedlicher Name, oder?), dieses deckt aber nur die Hauptverkehrsrouten ab (an die Nordküste kommt man mit dem Bus z.B. gar nicht). Nach 18 Uhr wird die Taktung der Busse auch drastisch reduziert.

Die Straßenverhältnisse auf Aruba sind anders als man es von der Karibik erwarten würde sehr gut und beinahe amerikanisch: breite Straßen, überwiegend ordentlich asphaltiert, es gibt ausreichend Parkplätze. Es herrscht Rechtsverkehr und die Autos sind meist mit Automatikgetriebe, also alles extrem entspannt. Mietwagen gibt es für ca. 30€/Tag. Ein deutlich teurerer Off Roader ist nicht nötig, da ihr ihn nur bräuchtet um zum Natural Pool zu fahren.

Arikok Nationalpark Aruba

Beste Reisezeit & Wetter

Aruba gehört zu den sog. Inseln unter dem Winde und hat das große Glück, außerhalb des Hurricane Belt zu liegen. Das bedeutet ganzjährig Sonnenschein, trockenes Klima, wenig Regen und konstant um die 28°C Durchschnittstemperatur. Klingt traumhaft? Ist es! Die beste Reisezeit für Aruba ist daher tatsächlich das ganze Jahr. High Season ist allerdings in den Monaten Dezember und Januar, da die Amerikaner ihren Winterurlaub über die Feiertage gern hier verbringen. Möchtet ihr also die teuersten Preise des Jahres umgehen, dann vermeidet diese beiden Monate. Die Zeit um Ostern würde ich ebenfalls vermeiden.

Währung & Sprache auf Aruba

Auch wenn die offizielle Währung auf Aruba der Florin ist, könnt ihr überall auf der Insel in US-Dollar bezahlen, es entstehen dadurch keine Nachteile. Ihr könnt sogar in einem Bezahlvorgang beide Währungen durcheinanderhauen und bekommt an der Kasse auch gelegentlich das Rückgeld in beiden Währungen. Ob das chaotisch ist und man oft nicht checkt, ob die Preise nun in Florin oder Dollar angegeben sind? Ja! Über den Tisch gezogen wurde ich trotzdem nicht (ich bin ja deutsch und hab einige Male nachgerechnet 😀 ).

Die Amtssprache auf Aruba ist Niederländisch. Es wird aber überall sehr gut Englisch gesprochen, so dass ihr keine Probleme haben werdet. Papiamento wird von den Einheimischen auf den ABC-Inseln gesprochen, die Kreolsprache entstand aus einem Mix aus Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch und verschiedenen afrikanischen Sprachen. Herausgekommen sind niedliche Wörter wie “Dushi”, das ein Universalwort für alles und jeden ist, das man irgendwie gut findet. Die Standardbegrüßung auf Aruba lautet daher “Hey Dushi!” – und zwar mit einem fetten Lächeln 🙂

Was kostet ein Aruba Urlaub?

Aruba ist kein günstiges Reiseland, wird euren Geldbeutel aber auch nicht überstrapazieren. Auf Aruba kann man sehr gehoben Urlaub machen, es geht aber auch alles auf normalem Niveau. Die Preise entsprechen amerikanischem bzw. deutschem Großstadtniveau. Hier gebe ich einen Überblick über die Kosten meines Aruba Urlaubs.

Hotel-Tipps für Aruba

Auf Aruba habt ihr die Qual der Wahl, denn die Auswahl an Hotels ist riesig. Daher first things first – wo sollte man wohnen? Auf Aruba gibt es die High Rise Hotel Area rund um den Palm Beach und die Low Rise Hotel Area rund um den Eagle Beach.

Die Hotels am Palm Beach sind gehoben und entsprechend teuer, teilweise findet man dort richtige Luxushotels. Charakteristisch ist die dichte Bebauung in Form von hochhausähnlichen Hoteltürmen, zumindest direkt am Strand. Rund um den Palm Beach befindet sich das trubelige touristische Zentrum der Insel mit zahlreichen Restaurants, Bars, Casinos und Shoppingmöglichkeiten. Die Low Rise Area rund um den Eagle Beach ist ruhiger und gefällt mir persönlich etwas besser. Meine Empfehlungen:

Bucuti & Tara Beach Resort

Das Bucuti & Tara Beach Resort ist ein Adults-Only Hotel und liegt an der weitläufigsten und schönsten Stelle des Eagle Beach mit direktem Strandzugang. Und mit direkt meine ich direkt – Frühstück und Abendessen könnt ihr, wenn ihr möchtet, mit den Füßen im Sand zu euch nehmen. Darüber hinaus setzt das Bucuti & Tara schon lange auf einen ökologischen und nachhaltigen Betrieb, es ist das erste kohlenstoffneutrale Resorthotel in ganz Nordamerika und eines der ‘grünsten’ Hotels der Karibik. Hierfür wurde es bereits mehrfach ausgezeichnet.
Davon abgesehen ist es auch einfach ziemlich schick und im zugehörigen Elements Restaurant bekommt ihr mit die beste Auswahl an veganen Gerichten auf ganz Aruba.

Zum Bucuti & Tara Beach Resort

Bucuti & Tara Beach Resort

Direkter Blick auf den Eagle Beach aus meinem Zimmer des Bucuti & Tara <3
Bucuti Tara Beach Resort Aruba
Breakfast with a view im Bucuti & Tara

Bucuti & Tara Hotel Aruba

Boardwalk Boutique Hotel

Das kleine Boardwalk Boutique Hotel befindet sich in der Nähe des Palm Beach und ihr findet auf Aruba wohl kein pastellig-bunteres Hotel mit mehr Karibikfeeling als dieses. In der Anlage gibt es mehrere Pools und der Palm Beach ist nur ca. 5 Min. zu Fuß entfernt. Da das Boardwalk Hotel nur wenige Zimmer hat und bei Urlaubern extrem beliebt ist, ist es oft lange im Voraus ausgebucht. Ihr solltet also rechtzeitig reservieren!

Zum Boardwalk Boutique Hotel*

Aruba Ocean Villas

Die Aruba Ocean Villas liegen im Süden der Insel im Städtchen Savaneta, nur ca. 10 Min. mit dem Auto vom Baby Beach entfernt. Sie sind das erste Hotel auf Aruba mit Wasserbungalows wie man sie z.B. von den Malediven kennt. In den Aruba Ocean Villas wird sehr auf die Verwendung von natürlichen und nachhaltigen Materialien geachtet, vieles ist aus Holz, Bambus oder Stroh gefertigt. Neben den Wasserbungalows gibt es auch Strandhütten und ihr dürft euch hier wirklich nicht wundern, wenn euer Duschwasser aus einer gigantischen Muschel kommt oder die Eidechsen durch euer Zimmer flitzen. Ich habs geliebt!

Preislich allerdings etwas gehoben (gerade die Wasserbungalows), aber für 2-3 Nächte oder zu einem besonderen Anlass vielleicht genau das Richtige.

Zu den Aruba Ocean Villas

Aruba Ocean Villas
Die Ocean Villas liegen in einer privaten Anlage direkt an einem kleinen Strandabschnitt

Glaskajaks stehen in den Ocean Villas gratis zur Verfügung

Ebenfalls sehr schön finde ich den ruhigen Norden von Aruba (Region Noord) rund um die kleinen Strände dort bzw. etwas ins Landesinnere. Dort gibt es einige superschöne, moderne Boutique Hotels und Appartments abseits der Massen (teilweise recht günstig). Meine Favoriten:

Bananas Apartments* (beim Malmok Beach, sehr preiswert)

Ocean Z Boutique Hotel* (beim Malmok Beach)

The Palm Leaf Apartments* (Landesinneres, richtig schön & preiswert)

Nichts dabei oder zu teuer? Dann ist ein Airbnb vielleicht eine Alternative. Bei Anmeldung über meinen Link gibt es bis zu 25€ Rabatt für die erste Buchung:

Essen & Trinken auf Aruba: Restaurants und Tipps

Wenn es um die Auswahl von guten Restaurants & Cafés geht, könnt ihr auf Aruba so gut wie nichts falsch machen. Es gibt an jeder Ecke leckeres Essen für absolut jeden Geschmack, egal ob vegan, Pescetarier oder Fleischesser. Ihr findet auf Aruba alles von den gängigen US Fast Food Ketten über karibisches Street Food bis hin zu prämierten Sternerestaurants. Meine Favoriten:

Zeerover: Das Zeerover kennt auf Aruba wirklich jeder, vom Einheimischen bis zum Touristen, und deswegen ist die Schlange hier manchmal ein bisschen länger. But trust me, es lohnt sich! Es gibt dort genau ein Gericht auf der Karte: Fangfrische Shrimps und den Fisch des Tages. Dazu frittierte Kochbanane, selbstgemachte Pommes, arubanisches Maisbrot und eingelegte Zwiebeln. Ihr bestellt davon einfach was ihr wollt und sagt für wieviele Personen die Portion sein soll. Serviert wird das Ganze stilecht karibisch in großen Plastikkörben, aus denen ihr direkt am Meer mit den Händen esst. Nicht besonders kalorienarm, aber authentisch und für mich das beste Restaurant auf Aruba. Nom!

Zeerover Aruba
Zeerover: Essen wie die Locals direkt am Meer

Zeerover Restaurant Aruba

Flying Fishbone: Direkt neben dem Zeerover liegt das Flying Fishbone in Savaneta. Auch wenn beide aneinandergrenzen, ist die Atmosphäre im Flying Fishbone doch deutlich gehobener. Auf der Karte findet ihr eine gute Auswahl von Fisch-, Fleisch- und vegetarischen Gerichten, z.B. Lobster oder Pasta mit Portobello Mushroom. Das Besondere: Ihr sitzt direkt am Meer, mit den Füßen im Sand bzw. im Wasser.

Flying Fishbone Restaurant Tipp Aruba
Dinner mit den Füßen im Wasser im Flying Fishbone…
Flying Fishbone Restaurant Tipp Aruba
…bei traumhaftem Sonnenuntergang

Eduardo’s Beach Shack: Falls ihr auf der Suche nach einem gesunden Frühstück seid, ist Eduardo’s Beach Shack am Palm Beach die perfekte Wahl. In der very instagramable Hütte gibt es superleckere Smoothies und Bowls (viele vegane Optionen).

Eduardos Beach Shack Palm Beach

Eduardos Beach Shack Palm Beach

Mauchi Smoothies: In der Nähe von Savaneta steht am Straßenrand eine pastellbunte Hütte, die vor allem den Locals bekannt ist. Bei Mauchi Smoothies gibt es nicht nur verboten leckere Smoothies, sondern auch verboten leckere Wraps und Sandwiches (vieles auch vegan möglich). Wir haben uns hier mehrfach für den Tag verpflegt zu wirklich vernünftigen Preisen.

Restaurant Elements: Das Restaurant Elements gehört zum Bucuti & Tara Beach Resort und wurde mehrfach als eines der besten Finedining Restaurants der Karibik ausgezeichnet. Die Zutaten der Speisen stammen aus nachhaltigem Anbau und nachhaltiger Zucht, es gibt eine große Auswahl veganer und glutenfreier Gerichte. Und über die wunderschöne Location direkt am Eagle Beach brauchen wir sowieso nicht sprechen.

El Faro Blanco: Wie oben bereits erwähnt trumpft das El Faro Blanco mit seiner Lage neben dem California Lighthouse besonders am Abend auf. Es ist der Sonnenuntergangsspot schlechthin und die italienische Küche ist fabelhaft. Vorab reservieren!

Charlie’s Bar: Charlie’s Bar ist auf Aruba eine Institution. Die in San Nicolas gelegene Bar wurde 1941 eröffnet und war früher eine richtige Arbeiterkneipe, die Arbeiter aus der nahegelegenen Raffinerie ließen es hier allabendlich krachen. 80 Jahre später sind die Arbeiter verschwunden, aber an Charlie’s Bar hat sich nicht viel verändert. Die durchgeknallte historische Originaleinrichtung von damals ist weitestgehend erhalten geblieben und heute eine Attraktion, die Touristen & Locals gleichermaßen anlockt. Unbedingt den Cocktail des Hauses probieren und dazu eine Zigarre rauchen! (beamt ein bisschen 😉 )

Charlies Bar San Nicolas Aruba

Charlies Bar San Nicolas

Charlies Bar San Nicolas

Charlies Bar San Nicolas Aruba

The West Deck: In Oranjestad direkt am Meer gelegen findet ihr das West Deck, ein entspanntes Restaurant mit vielen typisch arubanischen Gerichten auf der Karte wie z.B. Fried Funchi (arubanische Polenta). Preislich erträglich und schöne Location.

Falls ihr auf Aruba nicht ständig essen gehen wollt oder ein wenig auf euer Budget achten müsst, gibt es als Alternative fast an jeder Ecke KFC oder Taco Bell. Noch besser und gesünder ist natürlich Selbstversorgung, auch das ist dank zahlreicher Supermärkte kein Problem. Mein Tipp: Asiatische Supermärkte. Die gibt es auf Aruba kurioserweise überall und sie sind günstiger als die großen Ketten.

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Ihr wollt noch mehr über Aruba wissen? Hier findet ihr viele weitere Artikel & Infos. Viel Spaß beim Lesen, Planen und Wegträumen 🙂


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