Palm Beach Aruba

Palm Beach Aruba: Zwischen Traumstrand und Luxushotelhölle

Der Palm Beach auf Aruba bietet das absolute Kontrastprogramm zum wenig touristischen Baby Beach an der Südostspitze der Insel, von dem wir Euch bereits ein wenig erzählt haben. Der Palm Beach ist DER Strand auf Aruba und liegt mitten in Arubas Touristen Hotspot. Darüber ist grundsätzlich erst einmal gar nichts Schlechtes zu sagen, denn er ist ohne Zweifel einer der schönsten Strände Arubas. Es gibt da allerdings eine Sache, die das paradiesische Bild des Traumstrandes ein wenig trübt….

Palm Beach Aruba: Ein Traum in Aquamarin

Der Palm Beach liegt wie all die anderen wundervollen Strände Arubas auf der Südseite der Karibikinsel, nordwestlich von der Hauptstadt Oranjestad. Er ist mit gut 3km der längste Strand Arubas und wunderschön: Das Wasser ist leuchtet in Aquamarin, der Sand ist butterweich und weiß. Das Wasser fällt relativ flach ab und es gibt kaum Strömung, alles ist perfekt. Einfach nur wow!

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Arubas Strände | Palm Beach
Katrin am Palm Beach auf Aruba

Der Palm Beach und die Luxushotels

Es gibt da nur eine Sache, die zumindest uns wahnsinnig gestört hat und die wir Euch nicht verschweigen wollen: Der Palm Beach ist zugebaut mit Hotels. Und zwar mit richtig großen Hotels. Auch wenn Oranjestad die Hauptstadt von Aruba ist, das touristische Zentrum Arubas liegt am Palm Beach. Hier haben sich zahlreiche Luxushotels niedergelassen, die sich einfach ohne jegliche Lücke am Strand platziert haben, es gibt nicht einmal eine Strandpromenade. So entstand im Laufe der Jahre am Palm Beach eine Parallelwelt, quasi ein eigener Ort nur aus Hotels, Shoppingmalls, Fast Food Ketten und Casinos. Eine Art Disneyland für amerikanische Touristen, das uns tatsächlich etwas an Las Vegas erinnert hat.

Das kann man mögen oder auch nicht. Wir finden, so etwas hat auf so einer kleinen, traumhaft schönen Insel nichts verloren.

Hotel Riu Palace am Palm Beach Aruba

Luxushotels am Palm Beach

Aber das Kind ist ja nun bereits in den Brunnen gefallen, es ist wie es ist. Der einzige Trost an der Sache: Der Palm Beach ist weiterhin öffentlich zugänglich. Die großen Luxushotels hätten hier eigentlich gerne ihre gesperrten Privatstrände, dabei spielt allerdings die Regierung von Aruba zum Glück nicht mit. Soweit wir wissen, hat es bisher nur das kleine Boardwalk Hotel* geschafft, einen kleinen Strandabschnitt im Norden des Palm Beach als Privatstrand zu vereinnahmen. Wir hoffen inständig, dass das auch in Zukunft so bleibt und der Palm Beach weiterhin öffentlich zugänglich ist.

Aufgrund dieser riesigen Luxushotelkomplexe hat Aruba übrigens den Ruf, besonders teuer und exklusiv zu sein. Und ja, wer am Palm Beach wohnen möchte, muss ein prall gefülltes Portemonnaie haben: Die Zimmer kosten hier schon in der einfachsten Variante mehrere Hundert Euro pro Nacht. In der Hauptsaison um Weihnachten herum schießen die Preise derart in die Höhe, dass man für ein Zimmer auch gerne mal einen vierstelligen Betrag pro Nacht zahlen kann. Der Vermieter unseres Apartments (wir haben nämlich sehr viel günstiger gewohnt 😉 ) hat uns erzählt, dass das Ganze sogar derart absurde Ausmaße annimmt, dass sich die Schönen und Reichen dieser Welt in der Hauptsaison nicht nur die Suiten der Hotels oder ganze Stockwerke mieten, sondern einfach das ganze Hotel. Man möchte schließlich seine Ruhe haben. Crazy Shit.

Ist der Palm Beach für Kinder geeignet?

Ja, ohne Einschränkung! Die große Menge an Touristen bringt es mit sich, dass der Palm Beach im Vergleich zu anderen Stränden auf Aruba recht voll ist. Für Kinder ist das natürlich super, da sie hier einen Haufen anderer Kinder zum Spielen haben. Das Wasser fällt flach ab, ist ganz ruhig und es sind (soweit wir das gesehen haben) keine Steine oder fiese Seeigel im Wasser.

Aruba Palm Beach

Wie könnt Ihr den Palm Beach erreichen?

Das ist im Gegensatz zum Baby Beach überhaupt nicht schwer, denn der Arubus steuert mit den Linien 10, 10A und 10B mehrere Stationen auf Höhe des Palm Beach an.

Alternativ könnt Ihr auch hier mit dem Auto vorbeikommen: Kommt Ihr aus dem Süden, könnt Ihr das Auto kostenfrei direkt dort wo der Palm Beach beginnt parken. Mittendrin wird es etwas kompliziert, da hier wie gesagt alles von den Hotels Disneyland-mäßig zugebaut ist, so dass man nicht mehr an den Strand kann, es sei denn man durchquert die riesigen Hotelkomplexe.

Nördlich des Palm Beach wird es übrigens schnell wieder ruhiger, hier findet man zum Beispiel die Strände Boca Catalina oder Arashi Beach, die besonders zum Schnorcheln geeignet sind. Im Süden des Palm Beach findet Ihr den Eagle Beach mit seinen berühmten Divi-Divi-Trees, einer der schönsten Strände der ganzen Karibik.

Palm Beach Aruba: Ausflüge und Wassersport

Da der Palm Beach das heimliche Zentrum Arubas ist, gibt es hier ein riesiges Angebot an allen möglichen Ausflügen und Wassersportarten. Wobei ‘Sport’ vielleicht nicht der richtige Begriff ist, denn es ist alles deutlich auf den amerikanischen Tourismus ausgelegt. Unter Sport läuft also auch Jet Ski, das Banana Boat und jede Menge Bootsausflüge, bei denen eher das Trinken als das Schnorcheln und Tauchen im Vordergrund steht 😉 Der größte Anbieter von Ausflügen (und wohl auch irgendwie der Einzige, wir taten uns jedenfalls vor Ort sehr schwer einen anderen ausfindig zu machen) ist übrigens De Palm Tours.

Auf der Höhe des Riu Palace Hotels (das hier auf den Bildern zu sehen ist) befindet sich der De Palm Pier. Von hier aus starten sämtliche Ausflüge. Wenn Ihr irgendeinen Ausflug buchen möchtet, könnt Ihr einfach hier vorbeikommen. Es kann allerdings sein, dass spontan bereits alles ausgebucht ist und Ihr noch 1-2 Tage auf Euren Ausflug warten müsst. Jet Skis etc. sind aber eigentlich immer spontan zu bekommen.

De Palm Pier

Palm Beach Aruba: Unser Fazit

Der Palm Beach gehört mit seiner Weitläufigkeit, dem Puderzuckersand und dem ruhigen türkisblauen Wasser zu den schönsten Stränden auf Aruba. Leider machen die Luxushotels und damit verbunden die vielen Touristen die Idylle etwas kaputt. Um ein wenig Ruhe zu finden, muss man Richtung Rand ausweichen. Allerdings fanden wir es auch mitten auf dem Palm Beach noch absolut erträglich, man liegt hier definitiv nicht wie die Ölsardinen! Erstaunlicherweise bleiben die meisten amerikanischen Touristen nämlich in ihren Hotels und hängen dort bei lauter Musik am Hotelpool ab (diese schrägen Leute, I don’t get it…), so dass der Strand verhältnismäßig leer bleibt.

Wenn Ihr ein Mindestmaß an Trubel mögt und gerne zwischendrin mal einen Cocktail in einer der Strandbars trinkt, dann seid Ihr hier goldrichtig!

 


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4 comments
  1. Der Strand sieht megaschön aus! 🙂 Da würde ich jetzt gerne liegen. Das mit den Hotels am Strand, ja das ist auch an anderen Orten so eine Sache… Die Bilder vom Baby Beach finde ich auch super… Kommt auf meine Inseln zum Träumen – Liste 🙂
    VG Manuela

    1. Hi Manuela, ja….der Palm Beach und überhaupt ganz Aruba ist superschön. Karibik eben 🙂 (wobei es da auch Inseln gibt, die kein bisschen so aussehen wie man sich die Karibik vorstellt). Hotels direkt am Strand mögen die meisten Leute gern, ich persönlich nehme bei sowas immer die Beine in die Hand und laufe…
      Lieben Gruß

  2. Hallo Katrin,

    wir fliegen im September nach Aruba. Wie ist das generell erfahrungsgemäß mit Parken am Strand ?
    Werden dort Parkgebühren an den Stränden verlangt ?
    Sind die Parkplätze ausgeschildert und leicht zu finden ?

    Sehr schönes Blog und hilfreiche Tipps! 🙂
    Würden gerne alle Strände abklappern und sind am überlegen ob wir das mit dem Bus machen der ja bis nach
    oben fährt, oder ob wir uns dann doch ein Auto für ein paar Tage nehmen.

    LG
    Chrissl

    1. Hi du….also Parken am Strand ist auf Aruba überhaupt kein Problem. Als wir dort waren, waren alle Parkplätze kostenlos, man musste nirgendwo etwas zahlen 🙂 Die Strände sind grundsätzlich auch gut mit dem Bus erreichbar, sogar der Arashi Beach ganz im Nordwesten. Nur beim Baby Beach wird es etwas schwierig, der ist mit dem Bus nicht gut zu erreichen. Ich würde an eurer Stelle für 2-3 Tage ein Auto mieten und dann die Dinge damit abklappern, die sonst schwierig sind wie z.B. eben der Baby Beach und die Nordseite mit dem Natutal Pool, der Natural Bridge und der Goldmine, die Kapelle, der Hooiberg…

      Ich wünsche euch jetzt schon ganz viel Spaß dort, Aruba ist ein Traum! 🙂

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