Olpererhütte Wanderung Hängebrücke Zillertal

Die Olpererhütte: Per Wanderung zum verrücktesten Fotospot im Zillertal

Tief in den Ostalpen im Tiroler Zillertal erwartet dich einer der landschaftlich schönsten Fotospots in Österreich: eine Hängebrücke, die in schwindelerregender Höhe vor einer sagenhaften Bergkulisse mit einem türkisblau leuchtenden See im Hintergrund zu schweben scheint. In den vergangenen Jahren geisterte dieses Foto so oft durch meinen Instagram Feed, dass ich irgendwann nicht mehr anders konnte und auf meinem Weg nach Südtirol einen Zwischenstopp im Zillertal einplante. Dieser atemberaubende Spot hoch in den Bergen ist über eine kurze, aber doch sehr anstrengende Wanderung zur Olpererhütte zu erreichen, die sich allein schon aufgrund ihrer wahnsinnigen Aussichten während des Aufstiegs sehr lohnt.

In diesem Artikel verrate ich dir, wie du zur Olpererhütte und der angrenzenden Hängebrücke kommst, worauf du bei der Wanderung achten musst und was dich an dem berühmten Fotospot erwartet.

Die Hängebrücke an der Olpererhütte im Zillertal

Die Hängebrücke, die bei Google Maps übrigens unter Kebema Panoramabrücke zu finden ist, liegt auf einer Höhe von 2389 Metern in den Zillertaler Alpen nur wenige Meter von der Olpererhütte entfernt. Sie ist über einen Aufstieg von 600 Höhenmetern ab dem Schlegeis Stausee zu erreichen. Der Schlegeis Stausee ist dementsprechend auch der türkisblau leuchtende See, den du eingekeilt zwischen den Berghängen von der Hängebrücke aus siehst und der dieses Panorama bereits während des Aufstiegs so einzigartig macht.

Olpererhütte Wanderung

Die 600 Höhenmeter legst du auf einer sehr kurzen Distanz von nur 3 Kilometern zurück, also mach dich darauf gefasst, dass die Wanderung zur Olpererhütte kein Sonntagsspaziergang wird.

Das Wichtigste auf einen Blick (per GPS getrackt):

  • Wegstrecke: 3,7 Kilometer (oneway)
  • Dauer: 2 Stunden, 45 Minuten
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 1,3 km/h
  • Minimale Höhe: 1791 Meter
  • Maximale Höhe: 2389 Meter
  • Anstieg (insgesamt): 598 Meter

Schlegeisspeicher: Anfahrt ab Mayrhofen und Startpunkt der Wanderung

Der Aufstieg zur Olpererhütte startet am Schlegeisspeicher (auch Schlegeis Stausee genannt), der bereits auf einer Höhe von knapp 1800 Metern liegt. Du erreichst den Schlegeisspeicher über die B169, der letzte größere Ort mit zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten an der B169 ist Mayrhofen. Von Mayrhofen aus kommst du am besten mit dem Auto über die Schlegeis Alpenstraße zum Schlegeisspeicher, diese wird kurz hinter dem Örtchen Ginzling mautpflichtig. Die Maut kostet pro Auto 15,50€ (Stand 2022). Da die Straße ab hier teilweise einspurig wird ist die Zufahrt über eine Schranke geregelt, es kann am Mauthäuschen also zu Wartezeiten kommen. Alternativ kannst du ab Mayrhofen auch den Bus zum Schlegeisspeicher nehmen (ca. 1 Stunde ab Mayrhofen).

Die kostenpflichtige Maut-Zufahrtsstraße ist je nach Witterungsverhältnissen ca. von Mai bis Oktober geöffnet. Weitere Informationen findest du hier.

Die Wanderung zur Olpererhütte

Los geht es am Parkplatz des Schlegeisspeichers, dort ist der Weg zur Olpererhütte auch schon gut ausgeschildert. Angeblich dauert der Aufstieg laut Beschilderung 1,5 bis 2 Stunden, dies gilt aber wohl nur für geübte Wanderer. Wir haben mit Verschnaufpausen und Fotostops gute 2,5 Stunden gebraucht.

Hier siehst du die Wegstrecke:

Google Maps

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Der Einstieg beginnt noch relativ gemächlich durch bewaldete Streckenabschnitte, wird dann aber schnell immer steiler und ungemütlicher. Über Geröll und Gestein geht es serpentinenartig nach oben und du wirst ordentlich ins Schwitzen kommen. Grundsätzlich ist die Strecke ungefährlich, es gibt keine Klettersteige oder Absturzgefahr, aber du solltest aufgrund des Gerölls trittsicher sein und geeignetes Schuhwerk tragen. Verlaufen kannst du dich dabei übrigens nicht, denn es gibt nur einen Weg – hoch!

Olpererhütte Wanderung

Schlegeisspeicher

Unterwegs passieren wir immer wieder Stellen, die bereits jetzt eine atemberaubende Aussicht auf den Schlegeis Stausee bieten. Wir machen regelmäßig kleine Pausen, um das wunderbare Panorama des Zillertals zu genießen und Unmengen an Fotos zu schießen.

Eine ganze Zeit lang laufen wir neben einem schon beinahe reißenden Gebirgsbach, der gespeist von der Schneeschmelze steil nach unten stürzt. Das Wasser ist glasklar und wir kühlen uns sowohl von innen als auch von außen damit.

Wanderung Olpererhütte

Wanderung Olpererhütte

Olpererhütte Wanderung

Olpererhütte Wanderung

Olpererhütte Wanderung

Irgendwann kann man die Olpererhütte dann schon weit entfernt am Horizont entdecken und ab da ist es gar nicht mehr weit. Zugegeben, die letzten Meter ziehen sich, denn der steile Aufstieg steckt uns ordentlich in den Muskeln, aber schließlich ist es geschafft und wir erreichen die Olpererhütte.

Olpererhütte Zillertal

Schlegeis Stausee Zillertal

Die Olpererhütte ist eine der ältesten Bergsteigerhütten in den Ostalpen und liegt auf einer Höhe von 2389 Metern. Früher war sie eine typische Schutzhütte, heute ist sie ausgebaut zu einer richtigen Hütte mit Übernachtungsmöglichkeiten und Sanitäranlagen. Es gibt dort ebenfalls ein Restaurant, das wohl einen superleckeren Kaiserschmarrn auf der Karte hat, aber auch wenn du nichts essen magst, lohnt sich allein für die fantastische Aussicht eine kurze Rast bei einem Radler.

Die berühmte Hängebrücke im Zillertal: 600 Meter über dem Schlegeis Stausee

Angekommen an der Olpererhütte ist zu unserer Verwirrung weit und breit noch nichts zu sehen von unserem eigentlichen Ziel, der Hängebrücke mit der verrückten Aussicht auf den Schlegeisspeicher. Aber das Rätsel löst sich schnell, die Panoramabrücke befindet sich nur etwa 150 Meter leicht rechts oberhalb der Olpererhütte.

Der Gebirgsbach, den wir bereits beim Aufstieg passiert haben, ist hier oben in der Tat ein kleiner reißender Fluss, der sich tief in den Berghang gegraben hat und die Hängebrücke ist der einzige Weg, diesen Fluss zu überqueren. Auf Bildern sieht es so aus als würde die Brücke in schwindelerregender Höhe über einem Abgrund schweben, in der Realität hängt sie allerdings nur wenige Meter über einem vergleichsweise kleinen Abgrund. Alles eine Frage der Perspektive 😉

Hängebrücke Zillertal Olpererhütte

Hängebrücke Zillertal Olpererhütte

Olpererhütte Hängebrücke Zillertal

Hängebrücke Zillertal Olpererhütte

Diese Perspektive jedenfalls hat die Zillertaler Hängebrücke bei der Olpererhütte berühmt gemacht und so sind wir erwartungsgemäß nicht die einzigen Wanderer, die heute den Weg hierher gefunden haben. An den Eingängen zur Brücke bilden sich zeitweise schon kleine Schangen, weil natürlich jeder dieses eine sagenhafte Foto schießen möchte. Wir gedulden uns eine Weile und vespern erst einmal bevor wir die Brücke endlich ein paar Minuten für uns alleine haben (die trotz ihrer geringen Spannweite dann übrigens doch erstaunlich wackelig ist).

Olpererhütte Hängebrücke Zillertal

Zillertal Hängebrücke Schlegeisspeicher Olpererhütte

Tipps zum Fotografieren der Hängebrücke

Damit du als Lohn für den beschwerlichen Weg zur Olpererhütte auch ein paar schöne Foto mit nach Hause nehmen kannst, möchte ich dir noch ein paar Tipps geben, wie du genau diese Perspektive, die die Kombination der Hängebrücke mit dem blauen Bergsee auf Fotos so besonders macht, erreichen kannst.

Zu allererst: Mit dem Smartphone wird dir das nicht gelingen. Das Zauberwort an dieser Stelle heißt Kompressionseffekt. Der Kompressionseffekt beschreibt in der Fotografie das physikalische Phänomen, dass Objekte im Hintergrund größer wirken je größer die genutzte Brennweite ist. Eine höhere Brennweite verändert dabei nicht nur den Bildausschnitt, sondern auch wie die Objekte im Bild im Größenverhältnis zueinander wirken.

Für deine Fotos von der Hängebrücke mit dem Bergmassiv im Hintergrund bedeutet das: Der See und die Berge wirken größer (und die Person auf der Brücke kleiner), je größer deine Brennweite ist. Deswegen kannst du mit einem Smartphone, das im Weitwinkelbereich und mit optischem Zoom arbeitet, diese Perspektive nur bedingt erzeugen. Du kannst natürlich den Zoom deines Smartphones nutzen, aber musst dann eben damit leben, dass die Bildqualität auf die Distanz leidet. Nimm lieber eine richtige Kamera mit einem Objektiv mit, das eine Brennweite bis mind. 50mm abdeckt.

Wir haben unsere Fotos unten am Randes des Flussbetts stehend aus etwas Entfernung geschossen, mit Brennweiten zwischen ca. 40-70 mm (Kamera mit APSC Sensor, das ist wichtig für die Umrechnung der benötigten Brennweite falls du z.B. Vollformat nutzt).

Hier siehst du im Vergleich wie das Ganze wirkt wenn man mit geringer Brennweite, also im Weitwinkelbereich fotografiert. Ganz anders, oder? 😉

Panoramabrücke Olpererhütte Zillertal

Kebema Panoramabrücke

Olpererhütte Hängebrücke Zillertal

Hängebrücke Zillertal Olpererhütte

Panoramabrücke Olpererhütte Zillertal

Der richtige Zeitpunkt für den Besuch der Hängebrücke

Wichtig für das perfekte Foto ist außerdem der richtige Zeitpunkt. Ich habe es zuvor schon erwähnt, die Olpererhütte mit der Hängebrücke ist ein beliebter Fotospot und gerade zur Mittagszeit und an den Wochenenden ist hier gut was los. Wenn du in Ruhe Fotos schießen möchtest, dann nutze die Randzeiten bis zum frühen Vormittag oder ab dem späten Nachmittag. Dann fällt außerdem auch das Licht etwas weicher und der Schlegeis Stausee leuchtet in seinen tollsten Blautönen.

Praktische Tipps & Infos zur Wanderung

Die Wanderung zur Olpererhütte ist keine Rundwanderung, d.h. es geht auf demselben Weg wieder nach unten. Der Abstieg ist dementsprechend genauso steil wie der Aufstieg war, er geht ordentlich auf die Knie und erfordert gute Trittsicherheit. Lass dir deshalb genügend Zeit, wir haben für den Abstieg knapp 2 Stunden benötigt.

Ausrüstung & unbedingt einpacken

Für die Wanderung eignet sich normale Sport- oder Wanderbekleidung. Bei den Schuhen tut es zur Not ein Paar Turnschuhe, die ordentlich Grip haben, aber optimal ist es nicht. Ich habe diese Wanderschuhe* und kann sie sehr empfehlen (hatte ich im Zillertal aber dummerweise nicht dabei, deswegen siehst du mich auf den Fotos mit Turnschuhen).

In den Sommermonaten läufst du den kompletten Wanderweg in der prallen Sonne, es gibt keinen Schatten. Die Höhensonne ist besonders aggressiv, benutze deswegen unbedingt einen Sonnenschutz mit sehr hohem LSF. Nimm außerdem genügend Wasser mit, mindestens 1 Liter. Du kannst die Flasche unterwegs am Fluss auffüllen und oben auf der Opererhütte gibt es schließlich Essen, Getränke und Toiletten.

Kameraequipment

Fotos….that’s what we’re here for, right? 🙂 Ich fotografiere mit der Sony Alpha 6500*, dazu gehört für die richtige Perspektive wie oben beschrieben ein Objektiv mit in den Rucksack, das einen Brennweitenbereich bis mind. 50 mm abdeckt. Mein Standardobjektiv ist das Sigma 17-70mm* (meines Erachtens eines der besten Reiseobjektive und für viele Kamerasysteme vorhanden) das ich mittels Adapter* an meine Sony Alpha montiert habe.

Ich war übrigens mit Jens von Overlandtour.de unterwegs, so konnten wir uns gegenseitig fotografieren. Seinen Bericht zur Wanderung findest du hier.

Öffnung der Olpererhütte & der Wegstrecke

Die Zufahrt zum Schlegeisspeicher über die Mautstraße ist je nach Witterung ca. von Mai bis Oktober geöffnet. Die Olpererhütte ist dementsprechend auch nur in dieser Zeit über die normale Wanderstrecke zu erreichen und wird auch nur in dieser Zeit bewirtschaftet. Du kannst in der Olpererhütte auch übernachten, z.B. wenn sie für dich Teil einer mehrtägigen Etappenwanderung sein soll.

Mehr Infos zur Olpererhütte und zur Zimmerbuchung gibt es hier.

Hotels in der Umgebung

Die Wanderung zur Olpererhütte ist eine kräftezehrende Ganztagesaktion. Allein die Anreise zum Startpunkt ab Mayrhofen, das bereits tief im Zillertal liegt, dauert ca. 1 Stunde. Du solltest also entweder davor oder danach mind. eine Übernachtung in der Nähe einplanen. Wir haben uns für Mayrhofen entschieden, da es dort eine Vielzahl an Hotels gibt und man halbwegs günstig etwas findet.

Wir haben im Hotel Garni Glückauf* geschlafen. Kein Luxushotel, aber völlig in Ordnung (wir haben ca. 80 € / Nacht gezahlt).

Hier Zimmer und Preise anschauen*

Je näher du dem Schlegeis Stausee kommst, desto teurer werden die Unterkünfte. Ich empfehle dir also definitiv Mayrhofen als Ausgangspunkt, damit machst du nichts falsch.

Hier weitere Hotels in Mayrhofen anschauen*

Weitere Wanderungen im Zillertal & Ausflugsziele in der Nähe

Die Olpererhütte ist Teil des des Berliner Höhenweges, eine Mehrtagestour in den hochalpinen Zillertaler Alpen. Das Zillertal selbst bietet schier unendliche Möglichkeiten zum Wandern, hier findest du eine Übersicht der Wanderwege im Zillertal.

Empfehlenswerte Wanderführer fürs Zillertal:

Ganz in der Nähe des Zillertals liegt übrigens der wunderbare Achensee. Wenn du Lust hast auf einen kleinen Städtetrip, ist Tirols Haupstadt Innsbruck ebenfalls nicht weit.

Wenn du Lust hast auf Wanderungen zu außergewöhnlichen Fotospots und vielleicht von Österreich aus eine Weiterreise nach Südtirol planst, dann könnte auch die Wanderung zum knallblauen Lago di Sorapis etwas für dich sein.

Zillertal Hängebrücke Schlegeisspeicher


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7 comments
  1. Danke für die Tipps zum Wandern und Ausrüsten. Wir würden selber sehr gerne Zillertal für einen Wanderurlaub besuchen. Wir haben von Freunden die Empfehlung bekommen, Unterkunft in Mayrhofen zu finden.

  2. Hallo Katrin,
    Dein Bericht ist super.
    Die alte Olpererhütte hatte ich Anfang der ´80er Jahre im Zuge des Berliner Höhenweges gemacht. Der ganze Berliner Höhenweg geht über eine Woche und jeder Tag ist beeindruckend. Aber dafür brauchst Kondition.
    Weswegen ich Dir schreibe, du brauchst, wenn du auf der Olperer Hütte bist, nicht den gleichen Weg zurück gehen. Die alternative und auch viel interessanter ist der Weiterweg zum Friesenberg Haus und von da zurück zum Stausee. Unten kommst du an der Dominikus Hütte (Übernachtungsmöglichkeit) vorbei. Allerdings dauert der Verbindungsweg zum Friesenberghaus etwa 2 Std., der Abstieg zum See nochmal 2 Std. Der Rundweg ist eine schöne Tagestour von etwa 6 Stunden wenn man es einigermaßen gemütlich angeht.
    Aber das wirst Du sicherlich wissen 😉
    Gruß Peter (Bergfex) aus dem Chiemgau
    PS: Aufstieg Olperer Hütte geh ich mittlerweile Barfuß und das ist ein cooles Gefühl die Natur hautnah zu spüren.

  3. Hallo Katrin,
    ein interessanter Artikel mit tollen Bildern. Ich war schon mehrmals im Zillertal und habe den Berliner Höhenweg bewandert. Auf der Hängebrücke war ich zweimal. Als “schwindelerregende Höhe” würde ich das nicht bezeichnen (das sind gerade 2-3 Meter), aber die Hängebrücke ist ein spektakuläres Fotomotiv.
    Liebe Grüße
    Ina

  4. „Wenn ihr in Ruhe Fotos schießen möchtet, dann nutzt die Randzeiten bis zum frühen Vormittag oder ab dem späten Nachmittag. Dann fällt außerdem auch das Licht viel schöner und der Schlegeis Stausee leuchtet in seinen tollsten Blautönen.“

    Sind mit dem letzten Satz beide im Satz zuvor genannte „Randzeiten“ gemeint oder bezieht sich die Aussage mit dem besseren Licht nur auf den späten Nachmittag? 🙂

    Meine Freundin und ich sind nächste Woche dort und noch unentschlossen wann wir losgehen sollen.

    1. Hey Simon, der Hinweis mit dem Licht bezieht sich auf beide Zeiten. Der Stausee leuchtet schön blau sobald die Sonne hoch steht und sich nicht hinter Berggipfeln versteckt. Das ist zur Mittagszeit ca. zwischen 11 und 15 Uhr der Fall (im Sommer), was aber eben dummerweise auch die Zeit mit dem höchsten Besucherandrang ist. Etwas weicheres Licht, bei dem die Farben trotzdem schön leuchten, und weniger Besucher gibts zu den Randzeiten. Die Fotos in meinem Artikel z.B. wurden gegen 16-17 Uhr gemacht, ihr bekommt aber sogar später immer noch schöne Fotos. Ich würde bei dieser Wanderung tatsächlich empfehlen später loszugehen, einfach weil alle anderen früh morgens losrennen. Und man braucht dafür ja keinen ganzen Tag 🙂

      1. Besten Dank für die ausführliche Rückmeldung! Im Falle wo wir deine Empfehlung in die Tat umsetzen würden: besteht da nicht die „Gefahr“ von mehr Gegenverkehr weil schon mehr Leute im Laufe des Nachmittags wieder runtergehen? Oder macht das nichts weil die Wege alle eine ordentliche Breite haben?

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