Split Kroatien Sehenswürdigkeiten

Split in Kroatien: Die besten Tipps für Dalmatiens magische Hauptstadt

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Dieser Artikel enthält Werbung. Wie, wo, was, warum – das erfahrt ihr detailliert am Ende des Artikels.
Wenn man an Kroatien denkt, kommen einem normalerweise zuerst die bekannten Spots des Landes wie die Plitvicer Seen, die Hauptstadt Zagreb oder die eigentlich kleine Küstenstadt Dubrovnik in den Sinn, die sich dank Game of Thrones seit einigen Jahren vor Besuchern kaum mehr retten kann. Split im südkroatischen Dalmatien geht dabei als Reiseziel oft ein wenig unter, obwohl die Stadt mit mehr als 165.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kroatiens ist und ebenfalls einige GoT Drehorte ihr Eigen nennen darf. Häufig wird Split von Urlaubern nur als Ausgangspunkt für die zahlreichen Mini-Kreuzfahrten durch die kroatischen Gewässer genutzt, die in Split starten und enden.

Dabei lohnt sich ein längerer Aufenthalt sehr: 2-3 Tage sind ideal, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Split zu erkunden und die außergewöhnliche Atmosphäre dieser zauberhaften Küstenstadt kennenzulernen. Split ist jung und pulsierend, entführt einen dabei aber gleichzeitig auf eine Zeitreise mitten in die römische Antike. Diese ganz besondere Energie, die nicht gegensätzlicher sein könnte, hat mich persönlich sofort in ihren Bann gezogen und ich bin kaum mehr aus dem Staunen herausgekommen.

Was ihr in Split nicht verpassen dürft und was es sonst noch in der Umgebung zu entdecken gibt, verrate ich euch jetzt.

Karte mit allen Sehenswürdigkeiten & Highlights von Split im Überblick:
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Der Diokletianpalast

Der Diokletianpalast ist nicht nur eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Split, sondern auch eine der historisch und kulturell bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Kroatiens. Der antike Palast, der im Jahr 305 n. Chr. nach gerade einmal 10 Jahren Bauzeit als Altersruhesitz für den römischen Kaiser Diokletian fertiggestellt wurde, ist dabei kein in sich geschlossenes Gebäude, sondern vielmehr ein Baukomplex, der sich über die komplette Altstadt von Split verteilt. Er erstreckt sich auf imposanten 30.000 m² und wurde in der Antike tatsächlich nur von römischen Kaisern bewohnt. Ab dem 7. Jahrhundert diente er dann als Zufluchtsort für die Bevölkerung, so entstand innerhalb der Mauern des Diokletianspalastes das historische Stadtzentrum und die heutige Altstadt von Split. Seit 1979 gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Viele der Gebäudeteile sind noch heute hervorragend erhalten und frei zugänglich in der Stadt verteilt, was Split zu einem regelrechten Freilichtmuseum macht.

Kostenlos sind:

  • Das Peristyl
  • Das Vestibül
  • Die drei Stadttore des Palastes

Kostenpflichtig sind:

  • Der Palastkeller inkl. Museum
  • Der Jupitertempel
  • Die Kathedrale von Split (Mausoleum und Schatzkammer)
  • Der Glockenturm der Kathedrale

Auch wenn viele Bereiche des Diokletianpalastes kostenlos zugänglich sind, empfehle ich euch, eine Führung durch die Altstadt von Split zu buchen. Dabei erfahrt ihr für schmales Geld viele spannende Infos zur Historie des Diokletianpalastes und zur Altstadt, die euch ansonsten sehr wahrscheinlich verborgen bleiben.

Zur Stadtführung durch Split*

Eintrittskarten für die kostenpflichtigen Bereiche des Diokletianpalastes bekommt ihr direkt im Ticketoffice am Peristyl. Dabei habt ihr die Wahl zwischen Einzeltickets oder Kombitickets. Hier gibt es einen Überblick über die Preise:

Diokletianpalast Eintritt

Dabei entsprechen 20 kroatische Kuna ca. 2,70 €, 75 kn sind ca. 10 €. Welche Teile des Diokletianpalastes ihr euch näher anschauen solltet, erfahrt ihr jetzt.

Peristyl: Der Säulenhof des Diokletianpalastes

Nicht nur der wohl schönste Teil des Diokletianpalastes sondern auch der schönste Platz in ganz Split ist das Peristyl. Der zu drei Seiten von antiken Kolonnaden umgebene ehemalige kaiserliche Hof ist im Grunde das Zentrum der Altstadt von Split und entsprechend viele Menschen halten sich dort auf (wie unschwer auf meinen Fotos zu erkennen ist).

Diokletianpalast Peristyl

Diokletianpalast Peristyl

Wenn ihr das Peristyl in einer ganz besonderen Stimmung möglichst menschenleer erleben wollt, müsst ihr früh aufstehen. Spätestens ab 9 Uhr morgens füllt sich der Platz stetig mit Touristen und es wird teilweise recht hektisch. Am Abend hingegen ist die Stimmung trotz vieler Menschen super entspannt, da sich gefühlt halb Split auf den Stufen des Peristyl trifft, um von dort in die umliegenden Bars und Restaurants auszuschwärmen. Das Peristyl ist kostenlos zugänglich.

Diokletianpalast Split Sphinx
Die ca. 3500 Jahre alte ägyptische Sphinx thront am Rande des Säulenhofs. Sie ist eine von zwei überlebenden Sphinxen von insgesamt 12, die Diokletian importieren ließ

Vestibül

Unmittelbar angrenzend an das Peristyl befindet sich das Vestibül, die repräsentative antike Eingangshalle des Diokletianpalastes. Sie war früher die erste Station auf dem Weg zu den kaiserlichen Gemächern innerhalb des Palastes. Das Vestibül ist ohne Eintritt frei zugänglich und falls ihr eine Weitwinkelkamera dabei habt, schafft ihr es im Gegensatz zu mir vielleicht sogar, ihre fast kreisrunde Form auf einem Foto einzufangen.

Vestibül Diokletianpalast

Vestibül Diokletianpalast

Vestibül Diokletianpalast

Podrumi: Palastkeller mit Museum

Geht ihr vom Vestibül aus weiter, führt euch eine Treppe in den Podrumi, den Keller des Diokletianpalastes. Hier unten haben sich – und das wirkte auf mich zunächst etwas befremdlich – zahlreiche Souvenirhändler angesiedelt und verkaufen allerlei Mitbringsel, von Nippes bis brauchbar. Bei näherer Betrachtung macht das aber durchaus Sinn, denn hier steht man wettergeschützt, egal ob vor der knallenden Sonne oder vor Regen. Der Bereich mit den Ständen ist frei zugänglich und es gibt mehrere Eingänge in die Kellergewölbe des Palastes, ihr werdet die unterirdischen Gänge also sehr wahrscheinlich ohnehin mehrmals durchqueren.

Diokletianpalast Split Keller Podrumi

Ein Teil des Palastkellers ist Museumsbereich, für diesen ist eine Eintrittskarte notwendig. Das Museumsticket könnt ihr leider nicht im Ticketoffice am Peristyl kaufen und es ist auch nicht Teil des Kombitickets, sondern muss immer separat gekauft werden. Das geht entweder direkt am Museumseingang (Achtung, er liegt ein wenig versteckt) oder vorab online:

Tickets für den Palastkeller*

Im Podrumi wird einem erst richtig bewusst, welche riesigen Ausmaße der Diokletianpalast tatsächlich hat. Spannenderweise wurde der Palastkeller erst sehr viel später entdeckt als die Überreste der oberirdischen Gebäudeteile und der Grund dafür ist zugegeben ein wenig eklig: Die Bewohner nutzten den Palastkeller während des Mittelalters als Müllhalde und kippten über Jahrhunderte hinweg ihren Abfall unter die Stadt. Split entstand im Grunde auf einem riesigen Berg von Müll und es brauchte entsprechend lange, die Kellergewölbe freizulegen und zu säubern.

Diokletianpalast Keller Podrumi
Kaum zu glauben, dass sich in diesen Gemäuern beinahe Jahrtausende der Unrat türmte

Jupitertempel

Etwas abseits des Trubels westlich des Peristyl liegt der Jupitertempel, der während der Hauptbauphase des Diokletianpalastes zwischen 295 – 305 n. Chr. gebaut wurde. Fertiggestellt wurde er allerdings nie und schon im 6. Jahrhundert wurde er zu einer Taufkapelle umfunktioniert. Der Tempel wirkt von außen beinahe unscheinbar (weshalb ich ihn leider auch  nicht als solchen erkannt und kein Foto gemacht habe), er ist aber dank der kopflosen, mehr als 3000 Jahre alten ägyptischen Sphinx davor gut zu erkennen (wenn man es denn weiß).

Die Besichtigung ist nur mit Eintrittskarte möglich. Ihr könnt ein Einzelticket kaufen oder das Kombiticket mit vier Sights.

Goldenes Tor, silbernes Tor und eisernes Tor: Die Tore des Diokletianpalastes

Die schützenden Mauern des Palastkomplexes waren zu allen Seiten von mächtigen, römischen Stadttoren durchbrochen, die man noch heute bei einem Rundgang durch Split gut erkennen kann. Das bekannteste von ihnen ist das Goldene Tor (Porta Aurea) im Norden: Da es früher der Haupteingang des Diokletianpalastes war, ist es das architektonisch schönste der Tore (gold ist es allerdings nicht, sondern aus gewöhnlichem Stein).

Goldenes Tor Split

Nur wenige Meter vom Goldenen Tor entfernt findet ihr die überlebensgroße Statue des Gregor von Nin. Das Reiben am großen Zeh der Statue soll Glück bringen bzw. geheime Wünsche sollen in Erfüllung gehen. Falls ihr also kein Problem mit dem Anfassen von Füßen habt (höhö)…there you go 😉

Gregor von Nin Statue

Das Silbertor (Porta Argentea) befindet sich im Osten des Palastkomplexes und ist weniger stark frequentiert als das Goldene Tor. Haltet beim Bummeln durch die Altstadt von Split gezielt Ausschau danach, denn sonst lauft ihr zwar daran vorbei, überseht wahrscheinlich aber, dass es sich um das besagte Stadttor handelt. Selbiges gilt für das eiserne Tor (Porta Ferrea). Die antiken Stadttore sind über die Altstadt verteilt und frei zugänglich.

Silbernes Tor Split
Etwas weniger monumental als das goldene Tor, aber nicht weniger beeindruckend: Das Silbertor

Kathedrale von Split & Glockenturm des hl. Domnius

Auch die Kathedrale des heiligen Domnius mit ihrem knapp 60 Meter hohen Glockenturm, der das Stadtbild von Split entscheidend prägt und der höchste mittelalterliche Bau Dalmatiens ist, gehört zum Diokletianpalast. Sie wurde zu Beginn des 4. Jahrhunderts nach Diokletians Tod gebaut und gilt damit weltweit als eine der ältesten katholischen Kathedralen. Ursprünglich wurde sie als Diokletians Mausoleum genutzt, im 7. Jahrhundert wurde sie allerdings zu einer christlichen Kirche umfunktioniert und dem hl. Domnius geweiht.

Kathedrale von Split
In Split nicht zu übersehen: Der Glockenturm der Kathedrale
Kathedrale von Split
Die Kathedrale und der Glockenturm grenzen unmittelbar an das Peristyl

Wie ihr vielleicht anhand der vielen gotischen Elemente erkennen könnt, kam der Glockenturm erst später dazu: Er wurde zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet und enthält aufgrund seiner langen Bauzeit Elemente der beiden Epochen Romanik und Gotik.

Die Besichtigung von Kathedrale und Glockenturm ist kostenpflichtig, wobei das Gebäudeensemble nochmals in drei Teile aufgeteilt ist: Mausoleum der Kathedrale, Schatzkammer und Glockenturm. Ihr könnt euch ein Kombiticket kaufen oder Tickets für die einzelnen Bereiche (Preise siehe weiter oben) – wobei ihr aus meiner Sicht auf gar keinen Fall auf den Glockenturm verzichtet solltet! Hier oben habt ihr nämlich mit Abstand einen der schönsten Ausblicke über ganz Split. Ich gehe sogar so weit und sage: Wenn ihr euch beim Diokletianpalast nur einen der nicht öffentlichen Teile leisten wollt, dann geht hoch auf den Glockenturm der Kathedrale.

Der Aufstieg zu Fuß auf knapp 60 Meter ist kurz ein wenig qualvoll, gerade bei Sommerhitze, unterm Strich aber weniger schlimm als erwartet. Und die Aussicht mit 360° Rundumblick entschädigt definitiv für alle Mühen, aber seht selbst (Achtung Bilderflut):

Kathedrale Split Glockenturm Aussicht

Split Sehenswürdigkeiten Glockenturm Kathedrale
Blick auf die Altstadt von Split mit dem alten Hafen, der Uferpromenade Riva und der Marjan-Halbinsel im Hintergrund

Glockenturm Kathedrale Split

Glockenturm Kathedrale Split Aussicht

Hafen von Split
Ausblick auf den neuen Hafen, in dem die Kreuzfahrtschiffe und Fähren ankern

Glockenturm Kathedrale Split

Split Sehenswürdigkeiten Glockenturm Kathedrale

Treibenlassen in der Altstadt von Split

Habt ihr bis hierhin den Eindruck bekommen, dass die Altstadt von Split = der Diokletianpalast? So falsch liegt ihr damit gar nicht, denn das historische Zentrum hat sich in der Tat innerhalb der Palastmauern entwickelt. Dabei entstand der Großteil der Altstadt aber natürlich nach dem Bau des römischen Kaiserpalastes und so findet man in den schmalen Altstadtgassen heute einen architektonischen Mix aus aus allen erdenklichen Epochen, der im Zusammenspiel ein wahnsinnig besonderes Flair ergibt. Um am besten zu verstehen, was damit gemeint ist, solltet ihr Split unbedingt auch in den Abendstunden kennenlernen, wenn die majestätische Antike der Jahrtausende alten Mauern sich mit dem pulsierenden Leben der Stadt vermischt.

Verirrt euch dazu am besten einfach einmal bewusst in den Altstadtgassen, um auch Ecken abseits der Touristenpfade zu entdecken. Und keine Angst vorm Verlaufen – in Split führen alle Wege irgendwann wieder zum Peristyl oder zum Volksplatz (Narodni trg), einer der größten und schönsten Plätze von Split, umgeben von zahlreichen historischen Bauten. Bilder gefällig? Bittesehr:

Volksplatz Split Kroatien
Der Volksplatz ist neben dem Peristyl der belebteste Platz in Split

Volksplatz Split Kroatien

Split Kroatien Altstadt

Altstadt Split Restaurant
Verwinkelte Altstadtgassen wo auch immer man hinschaut. Google Maps? Keine Chance…

Split Kroatien Altstadt

Split Altstadt

Architektonische Highlights wohin man sieht in Split; hier ein wunderschönes Triforienfenster

Split Altstadtgassen

Altstadt Split Sehenswürdigkeiten

Split Altstadt

Ein ebenfalls sehr sehenswerter Platz ist der Obstplatz (Voćni trg), der seinen Namen wohl seiner früheren Funktion als Handelsplatz für den Obstmarkt verdankt. Und ansonsten gilt: Einfach treiben lassen! Split ist voll von kleinen Boutiquen und Läden mit regionalen Produkten, versteckten Bars und winzigen Restaurants in verwinkelten Hinterhöfen.

Obstplatz Split Kroatien
Einer der schönsten Plätze in Split: Der Obstplatz

Obstplatz Split Kroatien

Split Kroatien Altstadt

Split Restaurant Altstadt

Split Kroatien Altstadt

Uferpromenade Riva

Zwar keine traditionelle Sehenswürdigkeit, aber doch eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt ist Splits palmengesäumte Uferpromenade namens “Riva”. Sie zieht sich am Rande der Palastmauern über eine Länge von knapp 500 Metern entlang des Yachthafens und zahlreiche Restaurants und Cafés verleiten dazu, ein Päuschen einzulegen – und genau das solltet ihr auch tun! Besonders am frühen Abend wenn die tiefstehende Sonne den Hafen von Split in wunderbares Licht taucht, schmeckt der Aperitif gleich dreimal so gut. Versprochen 🙂

Stadtpromenade Riva Split Kroatien

Uferpromenade Riva Split
An der Hafenpromenade Riva treffen Palmen und dicke, römische Stadtmauern aufeinander. Ein leicht kurioses Bild, oder?

Blick auf Hafenpromenade Riva Split

Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich die Stadtpromenade dann beinahe plötzlich von der Flanier- zur Partymeile mit Musik, flackernden Discolichtern und ja, auch den typischen betrunkenen Kroatien-Urlaubern. Aber alles absolut in Maßen, Split ist definitiv mehr Kultur- als Party-Hotspot.

Marjan-Halbinsel: Die schönste Aussicht auf Split

Weiter oben habe ich euch den Glockenturm der Kathedrale als einen von Splits schönsten Aussichtspunkten vorgestellt, hier folgt nun ein zweiter (bzw. mehrere davon): Die Aussichtsterrassen auf der Marjan-Halbinsel im Norden der Stadt. Die hügelige Minihalbinsel grenzt quasi unmittelbar an das Stadtzentrum und innerhalb von ca. 15 Min. Fußweg erreicht ihr bereits die erste Aussichtsplattform in der Nähe der Treppen, die nach oben führen (ich habe euch den Punkt auf der Karte markiert). Folgt ihr dem Weg weiter durch den Marjan Park, stoßt ihr nach ca. 30 – 45 Min. auf eine weitere Aussichtsplattform namens Telegrin (einfache Gesamtstrecke ab der Altstadt ca. 2 km). Eine Abkürzung mit den Öffentlichen oder per Auto gibt es leider nicht wirklich, also plant am besten genug Zeit dafür ein.

Ich selbst habe es leider nicht mehr rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit nach oben geschafft, deswegen kann ich euch leider nur ein Foto aus der Entfernung zeigen. But trust me, es lohnt sich!

Marjan Aussicht Split
Sport inklusive: Zum Aussichtsspot Telegrin in den grünen Hügeln des Marjan Waldparks gehts per Mini-Wanderung

Strände in Split

Split punktet zwar mit zahlreichen kulturellen Highlights und Sehenswürdigkeiten, gehört aber leider nicht zu den Städten, die einen weitläufigen Stadtstrand ihr Eigen nennen dürfen. Das wäre ja auch zu perfekt gewesen 😉 Für Badeurlaub in Kroatien gibt es deutlich bessere Orte, aber falls ihr während eures Aufenthaltes doch einmal Lust auf eine Abkühlung im Meer habt, gibt es in Split eine Handvoll Strände, die ihr ansteuern könnt. Einige wenige liegen südlich der Altstadt, die schöneren Strände findet ihr allerdings allesamt in nördlicher Richtung auf der Marjan-Halbinsel. Sie alle liegen leider nicht wirklich in fußläufiger Entfernung und sind am einfachsten mit dem Auto oder den Öffis zu erreichen. Zu Fuß gehen könnt ihr natürlich auch, aber dafür solltet ihr etwas Zeit einplanen.

Lohnenswerte Strände in Split sind:

  • Ježinac Beach: Auf der Marjan-Halbinsel gelegen ist der Ježinac Beach der Strand, der dem Zentrum von Split am nächsten ist. Ihr benötigt zu Fuß ca. 20 – 25 Min. einfach dorthin.
  • Kasjuni Beach: Folgt man der Uferstraße auf der Marjan-Halbinsel weiter, erreicht man nach ca. 45 Min. Fußweg ab dem Stadtzentrum den Kasjuni Beach. Er gilt als einer der schönsten und beliebtesten Strände von Split und wird entsprechend voll.
  • Bene Beach: Das Bene Beach Strandbad liegt im nördlichen Teil der Marjan-Halbsinsel, am schnellsten gelangt ihr über die Uferstraße dorthin (allerdings in umgekehrter Richtung zu den beiden vorherigen Stränden). Vom Zentrum aus sind es ca. 45 Min. zu Fuß. Beachtet, dass ihr hier überwiegend betonierte Liegefläche vorfindet, keinen “echten” Strand. In unmittelbarer Umgebung gibt es allerdings weitere Badestellen.
  • Bačvice Beach: Nur gut 15 Min. zu Fuß braucht ihr vom Zentrum bis zum Bačvice Beach. Der Strand ist relativ klein und liegt nicht auf der grünen Marjan-Halbinsel, ist dafür allerdings auch deutlich schneller zu erreichen. Perfekt, wenn ihr nur kurz zwischendrin eine Abkühlung wollt.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflüge in Split und Umgebung

Split ist eine historisch und kulturell unglaublich reiche Stadt und wird nicht ohne Grund als die Kulturhauptstadt Dalmatiens bezeichnet. Neben dem klassischen Sightseeing eignet sich Split aber auch hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung oder aufs Wasser. Nicht verpassen solltet ihr folgende Tipps:

Der Nationalpark Krka

Der Krka-Nationalpark mit seinen beeindruckenden Wasserfällen und der üppigen Natur ist zurecht eine der bedeutendesten Sehenswürdigkeiten Kroatiens. Von Split aus erreicht ihr ihn in ca. einer Stunde mit dem Auto. Falls ihr kein Auto habt, könnt ihr auch an einem geführten Tagesausflug inkl. Transfer in den Nationalpark teilnehmen, was aus meiner Sicht definitiv die entspannteste Variante ist.

Zur Krka-Nationalpark Tagestour*

Inselhopping & Blaue Grotte

Kroatien ohne Inselhopping ist quasi undenkbar. Genau wie Griechenland ist Kroatien geprägt von nahezu unzähligen kleinen und großen Inseln, die alle ihren ganz speziellen Charakter haben. Wer in Kroatien nur das Festland sieht, verpasst definitiv den halben Spaß. Also ab aufs Boot! Am coolsten ist es natürlich, wenn ihr Zeit habt für eine Mini-Kreuzfahrt durch Dalmatien so wie ich es gemacht habe. Wenn ihr weniger Zeit habt, könnt ihr aber auch bei einem Tagesausflug die schönsten Inseln vor der Küste Dalmatiens kennenlernen. Dabei werden je nach Touranbieter (und Wetterlage am jeweiligen Tag) unterschiedlich viele Inseln angesteuert. Bei einigen Anbietern steht auch ein Besuch der weltberühmten Blauen Grotte (Modra Špilja) mit auf dem Programm.

Hier sind zwei empfehlenswerte Touren:
5-Inseln-Tour inkl. blaue Grotte*
3-Inseln-Tour inkl. Hvar und vielen Schnorchelstops*

Blaue Grotte Kroatien
Eines der absoluten Highlights von Kroatien: Die blaue Grotte auf der Insel Biševo
Insel Hvar Kroatien
Die Partyinsel Hvar ist bekannt als das “Mykonos Kroatiens” und kann bei einem Tagestrip erkundet werden
Sehenswerte Museen

Ich weiß, Museen sind normalerweise nicht unbedingt die beliebtesten Sehenswürdigkeiten, aber als Schlechtwetteralternative oder zur Abkühlung bei Sommerhitze dann manchmal doch ganz gern gesehen. Split hat einige davon, aus meiner Sicht am sehenswertesten sind diese beiden hier:

  • Game of Thrones Museum: Nicht nur in Dubrovnik wurde eine Vielzahl von Szenen der erfolgreichsten Serie der Welt gedreht, sondern auch in Split. Viele der Drehorte werdet ihr beim Erkunden der Altstadt erkennen, wollt ihr tiefer in die Materie einsteigen, lohnt sich das GoT-Museum hier gibts Tickets dafür*
  • Ethnografisches Museum Split: Wer eher ein Fan klassischer Museen ist, findet im ethnografischen Museum von Split eine Ausstellung über die Kultur, Geschichte und das Handwerk der dalmatinischen Küste. Tickets gibts direkt vor Ort.

Hotels in Split – wo wohnen?

Um Split optimal zu Fuß erkunden zu können, ist ein zentral gelegenes Hotel natürlich am sinnvollsten. Glücklicherweise ist das Preisniveau in Kroatien insgesamt nach wie vor ein wenig niedriger als in anderen europäischen Ländern, so dass auch zentrumsnahe Unterkünfte sogar in der Hauptsaison bezahlbar sind. Wir haben im Hotel Luxe* übernachtet, einem süßen kleinen Stadthotel mit fantastischem Blick auf den Hafen. Von dort aus waren wir in weniger als 10 Min. Fußweg im Stadtzentrum.

Split Hotel
Unser Hotel in Split: Das Hotel Luxe
Hier Zimmer & Preise des Hotel Luxe anschauen*

Als ganz besondere Alternative habe ich übrigens die Golden Gate Apartments* entdeckt, dabei wohnt ihr im Goldenen Tor. Ja, ihr habt richtig gelesen – die Zimmer sind im Goldenen Tor. Vielleicht nicht ganz so luxuriös, aber definitiv eine der coolsten Unterkünfte, die man in Split haben kann.

Hier Zimmer & Preise der Golden Gate Apartments anschauen*

Nichts dabei oder zu teuer? Dann ist ein Airbnb vielleicht eine Alternative. Bei Anmeldung über meinen Link gibt es bis zu 25 € Rabatt auf die erste Buchung:

Wart ihr schon einmal in Split und eventuell genauso schockverliebt in die hübsche Küstenmetropole wie ich? Dann lasst mir gern einen Kommentar da!

Split Kroatien


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