Five Guys New York City

Five Guys New York: Burger, Erdnüsse und die besten Pommes der Welt

(Bild: “Five Guys Burgers and Fries” von Jerry Huddleston. Lizenz: CC BY 2.0)

Als echte Foodies und bekennende Burger Junkies (Shitstorm, ick hör dir trapsen) sind wir während unserer USA Reisen regelmäßig im Paradies auf Erden. In New York hatten wir das Vergnügen, zum ersten Mal bei Shake Shack Burger einkehren zu dürfen und auch ein Stop bei den legendären Five Guys am Times Square war für uns Pflichtprogramm!

Ihr kennt die Five Guys New York nicht? Dann habt Ihr was verpasst! Die Five Guys sind eine Fast-Food-Kette, die mehr als 1000 Restaurants an der US-Ostküste betreibt, die meisten davon in New York. Neben handgemachten Burgern gibt es dort auch noch Hot Dogs (braucht kein Mensch), die leckersten Pommes der Welt (braucht jeder Mensch) und zur Überbrückung der Wartezeit jede Menge Erdnüsse for free. Aber im Detail: Was erwartet Euch bei Five Guys?

Das Five Guys Burger Konzept

Die Idee von Five Guys ist es, die Burger nach einem einfachen Rezept ohne viel Schnickschnack zuzubereiten. Besondere Extras wie Tofu-Patties, extravagante Saucen oder Chili-Cheese-Fries wird man hier vergeblich suchen. So kann man hier also an der spartanisch und fast schon klassisch angehauchten Theke sein Menü bestellen: Burger, Pommes und Getränk.

In diesem Menü ist der „normale“ Burger einer mit doppelt Fleisch. Es gibt dazu aber noch den Mini-Burger mit nur einem Patty. Die weiteren Zutaten (Mayonnaise, Salat, Tomaten, Gurken, Ketchup, Zwiebeln, gegrillte Zwiebeln, gegrillte Pilze, BBQ Sauce, Hot Sauce, Senf, Jalapenos etc.) kann man sich individuell auswählen. Wir haben uns bei Five Guys in New York für zwei Bacon Cheeseburger Menüs für je ca. 13 Dollar entschieden. Den Preis empfanden wir als in Ordnung, wenn man das mal mit deutschen Burger-Läden vergleicht, die hierzulande seit einiger Zeit wie die Pilze aus dem Boden schießen.

Wie mittlerweile in vielen Schnellrestaurants in den USA bekommt man sein Getränk übrigens nicht mehr an der Theke, sondern an einem futuristischen Refill-Automaten. Per Touch-Display kann man sich hier aus unzähligen Geschmacksvariationen sein Zuckerwasser individuell mischen – oder auch nicht, wir haben es probiert, für den deutschen Geschmack ist das meiste wirklich zu krass.

Five Guys New York City(Bild: “Five Guys” von Scott Beale / Laughing Squid. Lizenz: CC BY 2.0)

Five Guys Burger und die Erdnüsse

Fun Fact, von dem Ihr sicher schon gehört habt: Während man auf die Zubereitung seines Mahls wartet, bekommt man kostenlos Erdnüsse soviel man möchte (auch das Essen wird in Erdnussöl gebraten und frittiert, also Achtung, wenn Ihr eine Erdnuss-Allergie haben solltet!). Nascht aber nicht zu viel davon, sonst platzt Ihr bereits vor der Hauptspeise 😉 Begutachtet stattdessen lieber die zahlreichen Zeitungsausschnitte und Urkunden an der Wand, mit denen die Five Guys sich schmücken dürfen. Das ist typisch amerikanisch und macht den Charme des Ladens irgendwie mit aus.

Five Guys New York: Wie schmeckts denn nun?

Im typisch amerikanischen Stil wird einem dann auch das Essen präsentiert: Der Burger kommt in Alufolie, die Pommes aus ungeschälten Kartoffeln (die besten Pommes der Welt!) gibt es höchst stilvoll im Getränkebecher.

Five Guys New York City(Bild: “Five Guys Burgers and Fries” von Carlos. Lizenz: CC BY-NC 2.0)

Einen Designpreis gewinnt Five Guys damit sicher nicht, aber es geht ja hier auch um das Essen. Und das kann sich definitiv sehen lassen:  Im Gegensatz zu Shake Shack sind die Portionen wirklich reichlich und haben sogar uns satt bekommen! Geschmacklich sind die Burger natürlich auch prima, uns hat allerdings ein wenig die typische Five Guys Note gefehlt.

Soll heißen: Dadurch, dass man sich seinen Burger mit den Toppings komplett individuell zusammenstellen kann, fehlte uns ein wenig der typische Five Guys Geschmack bzw. so etwas wie ein Signature Burger (wie beispielsweise der Shroom Burger bei Shake Shack).

Reduziert man die Five Guys Burger rein auf den Geschmack und blendet Dinge wie Verpackungsdesign, die Sache mit den Erdnüssen etc. aus, hat man unserer Meinung nach einen Burger vor sich, den man auch in jedem anderen durchschnittlich guten Burger-Laden bekommen kann (nicht zu verwechseln mit den beiden großen Burgerketten hierzulande, die fallen für uns nicht unter “durchschnittlich gut'” sondern unter “eine Zumutung”).  Lecker sind sie, die Five Guys Burger, keine Frage. Aber eben irgendwie Durchschnitt. Uns fehlt der Wiedererkennungswert.

Hingehen würden und werden wir aber trotzdem ganz sicher wieder! (Ihr solltet allerdings wie auch bei Shake Shack vielleicht für Euren ersten Besuch nicht die Filiale am Times Square aufsuchen, dort sieht es exakt so schlimm aus wie Ihr jetzt denkt, dass es aussieht…)  Wir haben nämlich einen Verdacht: Vielleicht muss man sich einfach nur ausgiebig durch die Fülle an Optionen der ganzen Toppings testen und seine Lieblingskombi erst finden. Wenn man das erstmal geschafft hat, hat man bei Five Guys wohl seinen ganz persönlichen Signature Burger, den man nur hier bekommen kann und sonst nirgendwo. Fieses Konzept, oder? Danke, Five Guys…

Five Guys New York City(Bild: “Five Guys Burger” von Lauren. Lizenz: CC BY-NC 2.0)

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1 comment
  1. Insider: Ich teste jetzt mal ohne Proxy 🙂

    Ich bin Fanboy von Five Guys seit dem ersten Biss 🙂
    Allerdings sind noch die anderen guten Konkurrenten wie Shake Shack und Fatburger bei mir noch offen.

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